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Sommervorbereitung 2018

Sommer 2018:

 

Jubiläumssportfest "150 Jahre" TuS Weißdorf:

1.FC Waldstein I – FC Eintracht Münchberg 1:2 (0:0)

(am Freitag, 22.06.2018, in Weißdorf)

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 M.Knoll, 4 M.Heinritz, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 13 F.Bergmann, 15 L.Brandhorst;
5 S.Seidel, 6 P.Körbe (ab 60. für 11)

Schiedsrichter: Sebastian Weber (Presseck, Assistenten: Christopher Franek und Rian Richter) hatte mit der fairen Partie keine Probleme

Tore: 67. Min. F.Lang 0:1, 83. Min. P.Seiler 1:1, 88. Min. T.Lang (FE) 1:2

 

Zum Auftakt der Sommervorbereitung duellierte sich die Erste Waldsteiner Mannschaft im Rahmen des Jubiläumssportfestes in Weißdorf mit dem Bezirksligisten aus Münchberg. Dabei zeigte die Becher-Elf eine gute Leistung.

Vom Anstoß weg entwickelte sich eine flotte, aggressiv aber fair geführte Partie, in der zunächst die Platzherren leichte Vorteile hatten. Waldstein begann laufstark und diszipliniert und setzte den Gast früh unter Druck. Die erste Torannäherung hatte jedoch der FC Eintracht:

Nach einem Szwezyk-Freistoß von der rechten Seite verfehlte Ott das Tor knapp. Nicht ganz 20 Minuten waren da bereits gespielt. Im Gegenzug setzte F.Bergmann zum ersten Warnschuss an, zielte jedoch zu hoch. In der Folgezeit übernahm der Bezirksligist leicht das Kommando, während das Tempo der Partie etwas nachließ. Brandhorst grätschte L.Köhler ab und TW Seiler parierte T.Langs Kopfball problemlos. Für Waldstein kam wieder Bergmann zum Abschluss: nach guter Vorarbeit von J.Seiler und Walter prüfte er TW Möschwitzer, der ein wenig zu weit vor seiner Kiste stand.

Sieben Minuten vor der Pause sprang F.Lang der Ball an den Arm, aber der Elfmeterpfiff blieb aus. Walter nahm die Kugel auf, aber verzog aus der Drehung. Kurz vor der Pause noch eine gute Gelegenheit für Waldstein: Bergmann stibitzte Schuberth den Ball vom Fuß und spielte zu Schaller. Dieser hätte schießen können, war aber zu uneigennützig und legte noch einmal quer zu Walter. Der wurde aber abgedrängt und die Chance war vertan. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Der Gast wechselte zum Wiederanpfiff fünf Mal und brachte neben einem neuen Torhühter unter anderem auch Strößner, den die Waldsteiner kaum in Griff bekamen. Immer wieder kam der quirlige Mittelfeldspieler über die rechte Angriffsseite und stellte die Granitler vor Probleme.

In Minute 52 zappelte die Kugel erstmals im Netz, aber der Treffer zählte nicht. T.Lang hatte beim Pass von Rüger im Abseits gestanden.

Waldstein stand defensiv zwar gut, aber in der Vorwärtsbewegung schlichen sich nach und nach Konzentrationsschwächen ein und die fehlerhaften Abspiele häuften sich. Münchberg war wieder das leicht überlegene Team und konnte in der 67. Spielminute doch in Führung gehen. Strößner leistete die Vorarbeit, die Kugel ging dann irgendwie durch Freund und Feind hindurch, Waldstein konnte nicht klären und F.Lang lauerte an der richtigen Stelle. Nach seinem guten Schuss in die Maschen stand es 0:1.

Nach der Führung für den FCE plätscherte die Partie größtenteils vor sich hin. Der Gast war mit dem Ergebnis zufrieden und bei Waldstein ließen die Kräfte nach. Dennoch bäumte sich die Heimelf in der Schlussphase noch einmal auf und kam sieben Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Stumpf eroberte hinten das Spielgerät und spielte zu Walter. Dieser steckte genau im richtigen Moment zum startenden P.Seiler durch. Seiler ließ sich auf dem Weg zum Tor nicht aufhalten und überwand TW Fiebiger.

Kurz darauf schoss Walter nach einem Abpraller im Mittelfeld mit seinem schwächeren rechten Fuß die Kugel aus gut 35 Metern direkt auf das Münchberger Tor. Doch dem guten Versuch fehlten ein, zwei Meter – der Gästekeeper hielt sicher.

Als sich eigentlich alle mit dem Remis abgefunden hatten, musste der junge Stumpf Lehrgeld bezahlen. Im Zweikampf mit Strößner ging er zu forsch zu Werke und traf seinen Kontrahenten am Bein. Der Münchberger lief zwar noch zwei Schritte und ließ sich erst dann fallen, wodurch die Situation etwas Slapstickhaftes hatte – der berechtigte Elfmeter wurde dennoch gegeben.

T.Lang trat an und verlud M.Seiler, der Strafstoß wurde sicher verwandelt. Der Unparteiische beendete das Match wenig später, das mit dem FC Eintracht Münchberg einen nicht unverdienten Sieger hatte. Der 1.FC Waldstein bot dem Nachbarn und Bezirksligisten jedoch lange gut Paroli, ein Unentschieden war durchaus möglich.

 

 

1.FC Waldstein & friends – 1.FC Köln Traditionsmannschaft 0:10 (0:4)

 

(am Samstag, 23.06.2018, in Weißdorf)

 

1 O.Becher, 2 A.Meister, 3 A.Becher, 4 S.Sturm, 5 R.Pflug, 6 N.Endrejat, 7 C.Brückner, 8 T.Roßner, 12 J.Seibel, 13 H.Bergmann, 17 M.Dietel;
23 F.Seuß (ab 69.), 10 F.Novak (ab 15.), 11 S.Rüger (ab 15.), 14 U.Zeh (ab 30.), 16 U.Gürses (ab 15.), 19 D.Wendler (ab 25.), 20 H.Popp (ab 82.), 21 U.Schmitz (ab 82.), 22 S.Kunert (ab 82.)

1 D.Schwabke, 2 C.Cullmann, 4 M.Hönerbach, 6 O.Westerbeek, 8 S.Engels, 9 H.Gaißmayer, 10 T.Zdebel, 11 M.Cannizzaro, 13 M.Lanig, 15 C.Springer, 25 T.Cichon;
14 N.Babak, 18 M.Weller

Schiedsrichter: Christopher Franek (FC Höllental, Assistenten: Hartmut Drechsel und Siegfried Tabbert) nahm die Sache ein wenig zu ernst und schenkte den Gästen aus dem Rheinland zwei Strafstöße

Zuschauer: ca. 550

Tore: 26. Min. Engels (HE) 0:1, 28. Min. Engels (FE) 0:2, 38. Min. Zdebel 0:3, 42. Min. Gaißmayer 0:4, 49. Min. Gaißmayer 0:5, 66. Min. Cannizzaro 0:6, 69. Min. Schwabke (FE) 0:7, 72. Min. Gaißmayer 0:8, 75. Min. Gaißmayer 0:9, 78. Min. Cannizzaro 0:10

 

 

Das Highlight des Jubiläumssportfestes zum 150-jährigen Bestehen des TuS Weißdorf war das Spiel der „Legenden“ vom Waldstein und aus dem Rheinland. Am Samstagnachmittag lautete das Duell auf dem extra hergerichteten Platz in Weißdorf: 1.FC Waldstein & friends gegen die Traditionsmannschaft des 1.FC Köln. Leider war das Wetter nicht besonders toll – Nieselregen und kalter Wind sorgte wohl dafür, dass der ein oder andere nicht zum Spektakel kam, aber mit etwa 550 Zuschauern zeigten sich die Veranstalter dennoch zufrieden.

Die Kölner taten sich in der Anfangsphase schwer, was Trainer Zimmermann auf die lange Anreise schob. Die erste Gelegenheit hatte Zdebel, dessen Schlenzer in der achten Minute auf der Latte aufsetzte, wenig später verzog Lanig aus aussichtsreicher Position.

Klar hatte die Traditionself deutlich mehr vom Spiel und kam nach und nach zu mehreren Abschlüssen, doch TW O.Becher brachte die Gäste mit mehreren Glanzparaden zur Verzweiflung. Nach 20 Minuten zeigte der Waldsteiner Schlussmann eine starke Fußparade gegen Springer und wenig später parierte er klasse gegen Gaißmayer.

In Minute 23 kam Waldstein durch Gürses zum ersten Abschluss, der aber weit vorbeiging. Die Kölner benötigten dann ein Elfmetergeschenk des Unparteiischen, um in Führung zu gehen. Endrejat wurde am angelegten Arm getroffen, was SR Franek dazu veranlasste, auf den Punkt zu zeigen. Engels trat an und verwandelte mit einem humorlosen Schuss mittig unter die Latte zum 0:1.

Nur zwei Minuten später entschied der Referee wieder auf Strafstoß, erneut äußerst umstritten. Pflug soll seinen Gegenspieler gefoult haben. Wieder legte sich Engels die Kugel zurecht und traf diesmal flach ins linke Eck.

Aus dem Spiel heraus konnte die Legendenelf den Granitkeeper erstmals in Minute 38 überwinden. Gaißmayer spielte Pflug aus und legte in die Mitte, wo Zdebel keine Mühe hatte einzunetzen. Kurz zuvor hatte Zeh eine gute Gelegenheit, zog jedoch etwas eigensinnig aus spitzem Winkel ab und traf das Außennetz.

Nach einer tollen Kombination über Springer und Zdebel markierte Gaißmayer das 0:4 und somit den Halbzeitstand. Die Kölner Truppe kontrollierte das Spiel nach Belieben und ließ Ball und Gegner laufen. Der Unterschied war deutlich erkennbar. Dabei spielte Köln wohl noch mit angezogener Handbremse.

Auch in Hälfte zwei spielte die Kölner Elf auf das vom Sportheim aus gesehen rechte Tor, da auf der anderen Seite kaum Zuschauer standen. Es ging also ohne Seitenwechsel weiter.

Gaißmayer wurde knapp vier Minuten nach Wiederanpfiff erneut gut eingesetzt und machte das 0:5. Es dauert anschließend eine gute Viertelstunde, bis TW Becher die Kugel wieder aus dem Netz holen musste. Cannizzaro hatte abgezogen und der Ball schlug unhaltbar im Winkel ein.

Wenig später hatte Brückner eine gute Gelegenheit, aber TW Schwabke parierte ebenfalls gut. Nach der anschließenden Ecke köpfte Roßner über die Latte.

Als es wieder Elfmeter für Köln gab, wechselte Trainer Dieter Rußler nun auch auf der Torhüterposition und brachte F.Seuß für O.Becher. Er hatte jedoch keinen guten Beginn, denn TW Schwabke verwandelte zum 0:7.

Westerbeek traf dann den Pfosten und im Gegenzug legte Endrejat für Bergmann auf, aber Schwabke hielt sicher. A.Becher rettete kurz darauf mit vollem Einsatz auf der Linie, doch Köln blieb in Ballbesitz und Gaißmayer traf zum 0:8.

Nur drei Minuten später trug sich die Kölner Nummer 9 zum vierten Mal in die Torschützenliste ein und weitere drei Minuten danach setzte Cannizzaro den Schlusspunkt. Mit einem platzierten Flachschuss aus der zweiten Reihe machte er das Ergebnis zweistellig. Genau das hätte Coach Rußler gerne vermieden.

In den Schlussminuten ließ Köln die Waldsteiner zu mehreren Angriffen kommen und wollte so zum Ehrentreffer beitragen. Doch die Granitler hatten allesamt kein Glück im Abschluss. Unter anderem vergaben Zeh und Bergmann gute Möglichkeiten und in der Schlussminute hatte Kunert das 1:10 auf dem Fuß, doch sein Schlenzer verfehlte den Torwinkel knapp.

Pünktlich pfiff der Unparteiische die faire Partie ab. Obwohl die Waldsteiner den Kölnern deutlich unterlegen waren und – gerade wenn die Gäste schnell spielten – oft nur hinterher laufen und schauen konnten, hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. Die Organisatoren haben für eine gelungene Veranstaltung gesorgt und auch die Kölsch-Party konnte nach leichten Anlaufschwierigkeiten gestartet werden.

 

Die Frankenpost schrieb am 25.06.2018:

Die Stars von einst: Leichtfüßig und elegant

Die ehemaligen Fußballprofis des 1. FC Köln zeigen bei ihrem Gastspiel zum 150. Jubiläum des TuS Weißdorf, dass sie noch nicht viel verlernt haben. Sie bezwingen das Team „FC Waldstein & Friends“ mit 10:0.

Von Andreas Pöhner

150 Jahre TuS Weißdorf: Zu diesem Fest hatte sich der Jubilar gemeinsam mit seinem Partnerverein FC Waldstein etwas Besonders einfallen lassen. Als Höhepunkt einer Sportwoche gastierte am Samstag die Traditionsmannschaft des 1. FC Köln. Und die ehemaligen Fußballprofis um ihren Kapitän Stephan Engels und Torjäger Holger Gaißmayer bewiesen gegen die Auswahl „FC Waldstein & Friends“, dass sie am Ball fast noch nichts verlernt haben. Zwar nicht mehr ganz so schnell wie zu ihren Glanzzeiten, aber immer noch leichtfüßig und technisch elegant traten die Stars von gestern am Fuße des Waldsteins auf. Dort hatten sich auf dem schmucken, eigens für das Jubiläumsspiel noch einmal präparierten Sportgelände des TuS Weißdorf trotz widriger äußerer Bedingungen rund 550 Fußballfans eingefunden. Und sie mussten ihr Kommen nicht bereuen.

„Hier ist es ganz schön kalt“, meinte der Kölner Kapitän Stephan Engels vor dem Spiel. Was auch ein Gutes für einige seiner Mannschaftskameraden hätte, erklärte der WM-Teilnehmer von 1982 grinsend: „Da müssen sie sich bewegen.“ Und das taten die 13 Spieler aus dem Rheinland – auch wenn der ein oder andere sein kleines Bäuchlein unter dem Trikot nicht ganz verbergen konnte. Auch erstaunlich viele Besucher trugen rot-weiße Trikots oder Schals mit dem Emblem des Geißbocks. „Wenn so eine Mannschaft in die Region kommt, muss man einfach dabei sein“, sagte Matthias Späthling, ein bekennender Fan des 1. FC Köln. Aus Weißenbrunn im Landkreis Kronach war sogar ein Fanclub des dreifachen detschen Meisters angereist.

Von einer „großartigen Sache“ sprach Hubert Popp, der Vorsitzende des Jubelvereins. Er dankte in einer kurzen Begrüßung dem Partnerverein FC Waldstein für die excellente Organisation dieses Fußball-Events, nach dem die Verantwortlichen ein positives Fazit ziehen durften. „Daumen hoch für den Besuch bei diesem Wetter“, sagte Kassier Michael Schubert. „Es hat alles gepasst. Wir können zufrieden sein.“

Auch sportlich zogen sich die 20 etwas älteren Herren des „FC Waldstein & Friends“ fast eine halbe Stunde lang bestens aus der Affäre. „Die Null muss stehen“, hatte Hubert Popp vor dem Spiel als Ziel ausgerufen. Das gelang bis zur 25. Minute. Vor allem dank eines überragenden Torwarts Oliver Becher, der noch nichts von seinen Fangkünsten verlernt hat und die Kölner Angreifer lange schier zur Verzweiflung gebracht hatte. Erst zwei aus Sicht der Gastgeber etwas umstrittene und von Ex-Nationalspieler Stephan Engels sicher verwandelte Elfmeter waren die Türöffner für das spätere Schützenfest des Traditionsteams, das sichtlich Spaß hatte und mit Doppelpässen oder Hackentricks nicht geizte. Vor allem Holger Gaißmayer, Thomas Zdebel, Stephan Engels, Carsten Cullmann und Massimo Cannizzaro gaben mit ihrem gepflegten Kurzpassspiel dem Gastgeber so manche Rätsel auf.

Entsprechend zufrieden mit der Vorstellung seines Teams zeigte sich der Kölner Trainer Herbert Zimmermann. „Dass wir uns in den ersten 20 Minuten etwas schwer getan haben, lag auch an der langen Anreise von 500 Kilometern“, sagte der 63-Jährige, der mit der deutschen Nationalmannschaft 1980 Europameister und mit dem FC Bayern München 1974 Euroapokalsieger der Landesmeister wurde. Auch Dieter Rußler auf der Trainerbank des Gastgebers durfte stolz sein auf seine Truppe, die im 9-1-0-System den alten Hasen aus Köln lange Paroli bot, ehe nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten die Kräfte sichtbar nachließen.Vor allem in der zweiten Halbzeit erlahmte die Gegenwehr auf ein Minimum.

Dennoch gab es in den Schlussminuten reichlich Gelegenheiten für den Ehrentreffer. Die Kölner luden ihren Gastgeber förmlich dazu ein, machten den Weg mehrmals frei, doch vor dem Tor versagten den Waldstein-Kickern stets die Nerven. Egal, ob es der nimmermüde Udo Zeh war oder die kurz vor Schluss eingewechselten Joker Hubert Popp und Sebastian Kunert: Das Runde wollte einfach nicht in das Kölner Eckige. „Wir hätten halt einfach mal in Richtung Tor schießen müssen“, haderte Waldstein-Abwehrrecke Rainer Pflug nach dem Spiel. Ohne Groll freilich. Auch ihm hatte die Partie großen Spaß bereitet. „Das war schon eine richtig gute Truppe aus Köln. Die waren noch ganz schön flink. Es war cool, das mal zu erleben.“

 

 

 

1.FC Waldstein III – ATSV Münchberg-Schlegel II 7:1 (3:1)

(am Sonntag, 24.06.2018, in Weißdorf)

1 L.Brandhorst, 2 A.Schreiner, 3 F.Reichel, 4 T.Bergmann, 6 P.Danzer, 7 U.Strietzel, 8 P.Körbe, 9 D.Meister, 11 M.Zahn, 12 T.Hofmann, 15 S.Ilic;
10 S.Stumpf (ab 46. für 6), 13 N.Ilic (ab 46. für 15), 14 U.Zeh (ab 44. für 9)

Schiedsrichter: Christian Rödel (ASV Stockenroth) kam zu spät und erst nach einem Anruf, weshalb die Partie verspätet anfing, und leitete die größtenteils faire Partie ordentlich

Tore: 31. Min. Körbe 1:0, 35. Min. T.Bergmann 2:0, 36. Min. Körbe 3:0, 42. Min. Schneeberger 3:1, 49. Min. Stumpf 4:1, 79. Min. Strietzel 5:1, 86. Min. Stumpf 6:1, 90. Min. Stumpf 7:1

 

Die Dritte Mannschaft des FCW war die einzige der vier Granitteams, die an diesem Sportfestwochenende gewinnen konnte. Gegen den ATSV Münchberg-Schlegel II sprang ein deutlicher und verdienter Sieg heraus. Dabei ragten aus einer sehr guten Mannschaft Paul Körbe und Fabian Reichel, der sein erstes Spiel nach längerer Pause bestritt, noch heraus.

Zwischen die Pfosten stellte sich Brandhorst, da Seuß und H.Bergmann kurzfristig angeschlagen ausfielen. Er sollte einen größtenteils ruhigen Nachmittag verleben.

Waldstein III war von Beginn an die bessere Mannschaft und kam durch Danzer, Strietzel und Hofmann zu ersten Möglichkeiten, doch richtig gefährlich wurde es für TW Puentes-Soto dabei noch nicht. Die zunächst beste Chance hatte T.Bergmann nach einer halben Stunde, als er den Ball nach einer Körbe-Ecke knapp neben den Pfosten setzte.

Doch kurz darauf konnte die Heimelf erstmals jubeln: Körbe scheiterte zwar zunächst am Keeper, doch Danzer nahm den Ball wieder auf und setzte erneut Körbe ein, der es im zweiten Versuch besser machte und gekonnt einnetzte.

Reichel bereitete mit einem starken Pass in die Gasse das 2:0 vor, T.Bergmann erzielte dieses mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck. Und genau dort schlug es nur eine Minute später wieder ein, nachdem T.Bergmann Körbe auf die Reise geschickt hatte.

Der Ehrentreffer für die Münchberger „Reserve“ entstand aus einem der wenigen Abwehrfehler der Waldsteiner. Schneeberger nutzte diesen aus und erzielte aus 20 Metern das 3:1. TW Brandhorst war zwar noch mit der Hand am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Der eingewechselte Stumpf stellte knapp vier Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:1. Körbe bereitete über die linke Seite gut vor, Stumpf narrte zwei Gegenspieler am Fünfmeterraum und schoss flach ein.

Der ebenfalls kurz zuvor gekommene Wegner prüfte Brandhorst mit einem Kopfball nach einem Freistoß, doch der Aushilfskeeper parierte gut. Im Gegenzug legte Stumpf für N.Ilic auf, doch TW Puentes-Soto stand richtig und konnte den Schuss abwehren.

Es dauerte etwas, bis Waldstein wieder zu einer guten Gelegenheit kam, genauer gesagt bis zur 77. Minute. U.Zeh flankte von rechts ins Zentrum, T.Bergmann legte per Kopf für Stumpf auf, der den Torhüter austanzte und einnetzte. Doch SR Rödel wollte eine Abseitsposition gesehen haben und erkannte den Treffer nicht an.

Eher nach Abseits sah es zwei Minuten später aus, als Schreiner den Ball gut in die Tiefe spielte. Strietzel nahm ihn in vollem Tempo mit, lief am Münchberger Schlussmann vorbei und schob das Spielgerät in die Maschen.

Stumpf profitierte nach einem langen Ball von T.Bergmann von der Uneinigkeit zweier Münchberger Verteidiger und machte das halbe Dutzend voll. Auch den Schlusspunkte setze der Nachwuchsspieler Stumpf. Mit seinem dritten Tor erhöhte er in der Schlussminute auf den 7:1-Endstand. Seine Direktabnahme nach einem Eckball von Körbe sprang vom Innenpfosten ins Netz.

Direkt danach beendete SR Rödel die Partie, die in Waldstein III einen klaren und verdienten Sieger fand. Die Gäste waren über weite Strecken des Spiels unterlegen und beugten sich ihrem Schicksal. Einzig Altuntas fiel negativ auf und musste in der zweiten Halbzeit gelb-rot-gefährdet ausgewechselt werden.

 

 

1.FC Waldstein II – FC Vorwärts Röslau II 0:3 (0:2)

(am Sonntag, 24.06.2018, in Weißdorf)

1 O.Rucker, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 P.Seiler, 6 M.Feist, 7 C.Lamser, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 10 D.Ott, 11 M.Seiler, 13 P.Bergmann;
5 S.Seidel (ab 46. für 11), 12 J.Seiler (ab 46. für 4)

Schiedsrichter: Daniel Schreiner (1.FC Waldstein) leitete die faire Partie sicher, gab jedoch einen regulären Treffer nicht, was aber nicht spielentscheidend war

Tore: 8.Min. C.Bulat 0:1, 29. Min. Bafra 0:2, 69. Min. C.Bulat 0:3

 

Gegen einen guten Gegner lieferte eine etwas verstärkte Waldsteiner Zweite Mannschaft ein gutes Spiel ab. Das große Manko waren die fehlenden Tore sowie die fehlenden Gelegenheiten dazu.

Die Gastgeber begannen gut und hatten nach anderthalb Minuten die erste Möglichkeit. Nach langem Ball von Ott gab M.Seiler scharf von rechts herein und Schneider schoss über das Tor. Weiterhin war Waldstein gut im Spiel, doch Röslau erzielte mit dem ersten Angriff das 0:1. Nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld kam der Pass auf die linke Seite zu C.Bulat, der sich möglicherweise im Abseits befand. Er drang in den Strafraum ein und überwand TW Rucker mit einem Lupfer.

Auch in der Folgezeit tat Granit mehr fürs Spiel, war jedoch am gegnerischen Strafraum mit seinem Latein am Ende. Röslau war vor dem Tor eiskalt und erhöhte bei der zweiten Chance auf 0:2. P.Seiler unterschätzte seinen Gegenspieler Bafra und verlor den Ball an ihn. Der Röslauer ließ sich nicht mehr aufhalten und schoss platziert ein.

Einen dritten Hochkaräter hatte Knoblauch in der 38. Minute nach einem Freistoß. Mutterseelenallein gelassen hatte er am Elfmeterpunkt genügend Zeit, den Ball anzunehmen und sich eine Ecke auszusuchen, doch er verzog deutlich und verfehlte sogar das Fangnetz.

Auch nach dem Seitenwechsel war Waldstein mindestens ebenbürtig und konnte die Partie mehr als ausgeglichen gestalten. Doch weiterhin waren Torchancen Mangelware. Da auch Röslau im Spiel nach vorne nicht gerade vor Spielfreude sprühte, blieb die zweite Halbzeit lange ereignislos.

In Minute 69 fiel die Entscheidung, als ein langer Ball C.Bulat erreichte, der wiederum – ähnlich wie beim 0:1 – TW Rucker mit einem Lupfer überwinden konnte.

Erst in der Schlussphase kam Waldstein II zu guten Möglichkeiten, so in Minute 82: Sachs setzte sich über rechts gut durch und bediente J.Seiler, der noch zwei Mann ausspielte und dann aufs Tor schoss. Der abgefälschte Schuss war wohl auf dem Weg in die Maschen, aber P.Seidel wollte sicher gehen und die Kugel über die Linie drücken. Der Versuch misslang jedoch und es sah aus, als ob er auf der Linie klären wollte. Nach Vorarbeit von Zeh und Sachs traf M.Seiler kurz vor Schluss nur das Außennetz.

Abdallah war wenig später auf dem Weg zum 0:4, doch er vergab kläglich. In der Nachspielzeit erzielte Lamser den hoch verdienten Ehrentreffer für Waldstein, der jedoch keine Anerkennung fand. SR Schreiner hatte auf die Uhr geblickt, während Lamser einen Fehlpass des FC Vorwärts aufnahm und mit einem Flachschuss in die Maschen abschloss. Der Unparteiische ging fälschlicherweise von einer Abseitsposition aus und gab den Treffer nicht.

Auch wenn 0:3 recht deutlich klingt, war das Match viel ausgeglichener als das Ergebnis vermuten lässt. Nur die Torchancen sowie die Tore waren ungerecht verteilt. Ansonsten lieferte Granit II eine gute Leistung ab. Der Test, ohne Libero und statt dessen mit Viererkette zu spielen, kann durchaus als erfolgreich betrachtet werden.

 

 

1.FC Waldstein I – TSV Bayreuth-St.Johannis 3:1 (0:1)

(am Samstag, 30.06.2018, in Sparneck)

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 M.Knoll, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus;
4 M.Ackermann (ab 15. für 2), 6 P.Körbe (ab 33. für 7), 13 T.Bergmann (ab 64. für 10)

Schiedsrichter: Maximilian Bloß hatte keine klare Linie, ließ phasenweise viel laufen, um wenig später zu kleinlich zu pfeifen, leitete aber insgesamt ordentlich

Zuschauer: 30

Tore: 43. Min. Launay 0:1, 66. Min. T.Bergmann 1:1, 70. Min. Schaller 2:1, 71. Min. Kraus 3:1

 

Gegen der Tabellenvierten der Kreisliga BT-KU 2 der vergangenen Saison musste die Waldsteiner Elf zwar einem Rückstand hinterher laufen, konnte die Partie aber drehen und sicherte sich durch drei Treffer binnen fünf Minuten einen verdienten Sieg.

In einer Partie auf ordentlichem Niveau neutralisierten sich die beiden guten Mannschaften lange Zeit im Mittelfeld, so dass Torraumszenen zunächst Mangelware blieben. Das Highlight der ersten zwanzig Minuten lieferte Schaller, der sich die Kugel zwei Mal selbst hoch vorlegte und dann aus 30 Metern volley abzog, der Schuss ging aber links weit vorbei.

Nach 25 Minuten bot sich den Waldsteinern die erste Riesenchance: nach langem Ball von Brandhorst setzte sich Stumpf auf der linken Seite gut durch und gab flach nach innen. Schaller verpasste am ersten Pfosten, Walter lauerte am zweiten Pfosten, aber traf mit seinem schwächeren Rechten nur das Fangnetz. Wenig später wurde es auf der Gegenseite brenzlig, als Brandhorst der Ball beim Klärungsversuch über den Schlappen rutschte, aber er machte zusammen mit Stumpf seinen Fehler wieder gut und bereinigte die Situation gegen Herath und Pietzonka.

Je näher die beiden Teams dem gegnerischen Strafraum kamen, desto ungenauer wurden die Pässe, so dass die zwei Torhüter wenig zu tun bekamen. Waldstein erspielte sich in den Minuten vor der Pause ein leichtes optisches Übergewicht ohne jedoch Gefahr zu entwickeln... das Tor machte die Bayreuther Mannschaft: ein starker Ball in die Gasse erreichte Launay, welcher TW M.Seiler mit einem satten Flachschuss ins Eck überwinden konnte – der erste Torschuss der Kanzer saß.

Mit der etwas glücklichen Führung für den TSV ging es in die Halbzeitpause. Die Gäste kamen etwas aktiver aus der Kabine, während Waldstein zunächst behäbig wirkte. Bayreuth kam in der Anfangsphase der zweiten Hälfte zu zwei Abschlüssen, aber sowohl Gubitz als auch Herath schossen vorbei.

Erst nach und nach kämpften sich die Granitler zurück ins Match und wurden wieder stärker. Nach gut einer Stunde ließen Kraft und Konzentration beim Gegner nach und die Becher-Schützlinge nutzten dies gnadenlos aus. Vogel leitete mit einer weiten Flanke von rechts den Ausgleich ein. Körbe nahm diese auf der linken Seite auf, ließ seinen Gegenspieler stehen und passte flach nach innen. Kraus wurde etwas nach außen abgedrängt und zog aus spitzem Winkel ab. TW S.Fleischmann konnte den Schuss nur nach vorne abklatschen und der gerade eingewechselte T.Bergmann stand goldrichtig und konnte abstauben.

Körbe spielte kurz darauf einen guten Pass zu Kraus, dieser leitete die Kugel weiter zu Schaller. Der Waldsteiner Kapitän zog von halbrechts kommend trocken ab und der Ball landete im Netz. Nur eine Minute später leistete sich Schamel einen Fehlpass, den Stumpf aufnahm und ein paar Meter machte. An der Strafraumgrenze legte er quer zu Kraus und dieser schoss das Spielgerät wuchtig ins lange Eck.

Die Vorentscheidung war gefallen und Waldstein nahm etwas Tempo raus. In der Schlussphase war Bayreuth-St.Johannis noch einmal um Ergebniskorrektur bemüht, aber die Gastgeber verteidigten den Vorsprung souverän und ließen nichts mehr anbrennen. L.Fleischmann hatte per Kopf nach Ecke die beste Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, zielte aber knapp vorbei. Nach schöner Kombination über J.Seiler, Schaller und T.Bergmann wurde Kraus' Schuss gerade rechtzeitig geblockt.

Keil war etwas gefrustet, weil er in den Zweikämpfen immer wieder das Nachsehen hatte, war mit sich und der Welt unzufrieden und beging ein unnötiges hartes Foul. Ohne Chance auf den Ball grätschte er Körbe im Mittelfeld von hinten um und hatte Glück, dass der Unparteiische nur den gelben Karton zückte.

Aus dem gutklassigen Match ging Waldstein somit als verdienter Sieger hervor. Aus einer guten geschlossenen Mannschaft stach der junge Körbe heraus, auch Ackermann agierte auffällig und ließ sein Können immer wieder aufblitzen; Brandhorst organisierte seine Abwehr gewohnt sicher.

Das Vorspiel zwischen den Zweiten Mannschaften vom Waldstein und aus Döhlau mussten die Gastgeber wegen Spielermangel leider absagen.

 

 

Sportfest SV Sparneck:

1.FC Waldstein III – ASV Stockenroth 4:2 (0:1)

(am Samstag, 07.07.2018, in Sparneck)

23 S.Schmalz, 3 R.Pflug, 4 S.Sturm, 5 U.Strietzel, 6 N.Endrejat, 7 S.Oberländer, 8 J.Bauer, 9 D.Meister, 10 P.Danzer, 11 N.Ilic, 12 P.Schneider;
2 N.Oberländer (ab 30. für 3), 13 H.Bergmann (ab 46. für 9), 14 U.Zeh (ab 66. für 11)

Schiedsrichter: Thomas Rotsching

Tore: 34. Min. B.Schreiner 0:1, 50. Min. Danzer 1:1, 57. Min. Lauterbach 1:2, 59. Min. Ilic 2:2, 62. Min. Endrejat 3:2, 65. Min. S.Oberländer 4:2

 

Nachdem der SV Sauerhof sein Gastspiel auf dem Sparnecker Sportfest leider absagen musste (Spielermangel), tat der ASV Stockenroth alles, um eine Zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen. Diese wurde unter anderem vom Waldsteiner Bastian Schreiner unterstützt.

Vom Anstoß weg legte die Waldsteiner Dritte los wie die Feuerwehr und Gästekeeper Christian Rödel musste nach 21 Sekunden erstmals eingreifen, als er sich S.Oberländer nach einem tollen Diagonalpass von Strietzel in den Weg stellte. Strietzel und Bauer brachten die Kugel nach einer Endrejat-Ecke nicht im Tor unter und Ilic traf wenig später mit einem strammen Schuss nur das Außenpfosten.

Die Gastgeber boten in der ersten halben Stunde Einbahnstraßenfußball vom feinsten, versäumten es aber ihre Chancen zu nutzen und ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. TW Rödel parierte nach knapp 20 Minuten stark, als Eckert seinen eigenen Schlussmann eher unabsichtlich prüfte und erneut blieb er auch Sieger im Duell gegen S.Oberländer.

Nach und nach ließ der Druck der Waldsteiner etwas nach und plötzlich bot sich dem ASV die Chance auf den Führungstreffer. Meister war wohl mit der Hand am Ball gewesen und SR Rotsching zeigte auf den Punkt. Doch TW Schmalz hielt gut gegen Jugendspieler Hofmann. Drei Minuten später musste Schmalz den Ball dann aber doch aus dem Netz holen: nach einem Befreiungsschlag von Lauterbach kam die Kugel über Klier zu B.Schreiner, der das Spielgerät nach Doppelpass mit Hofmann erneut erhielt und aus 17 Metern flach abzog. Neben dem linken Pfosten landete der Ball im Netz, der Waldsteiner hatte mit einem Treffer für den Gegner den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.

Durch viele Spieler- und Positionswechsel hatte Stockenroth die Granitler verwirrt. Bis zur Pause war Waldstein nun etwas von der Rolle und TW Schmalz musste noch einmal eingreifen, als er einen guten Versuch von Schramm mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Dennoch ging es mit der schmeichelhaften Gästeführung in die Pause.

Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff rückte Danzer aber den Spielstand wieder gerade. Bergmann hatte 18 Meter vor dem Tor die Chance zu schießen, sah aber den besser postierten und mutterseelenallein gelassenen Danzer, der Zeit hatte, den Ball zu stoppen und das kurze Eck anzuvisieren.

Doch wer dachte, die Waldsteiner würden nun weiter Druck machen und auf den Führungstreffer spielen, sah sich zunächst getäuscht. Fast im Gegenzug nach dem Anstoß wäre beinahe das 1:2 gefallen. Und in der 57. Minute ging der ASV tatsächlich erneut in Front. Nach einem Freistoß setzte sich Schramm durch und bediente Lauterbach, der in der Mitte nicht mehr viel falsch machen konnte.

Erst jetzt drehte der FCW III wieder auf und kam nur zwei Minuten später zum Ausgleich. Strietzel spielte nach einem Doppelpass mit N.Oberländer einen sehenswerten Pass auf den Elfmeterpunkt, wo Ilic seinen Gegenspieler stehen ließ und gekonnt einnetzte. Nur drei Minuten danach der nächste Treffer: nach einem Ballgewinn von S.Oberländer trieb Bergmann das Leder durchs Mittelfeld und spielte zu Endrejat. Da der Pass fast etwas steil war, kam TW Rödel noch dran, aber traf beim Versuch zu klären seinen Kontrahenten, so dass Endrejat plötzlich mit dem Ball vor dem leeren Tor stand und nur noch einschieben musste.

Kurz darauf zog Endrejat aus 25 Metern ab und traf den Querbalken. Der Nachschuss von Danzer wurde Rödels Beute. Doch wieder nur drei Minuten nach dem 3:2 fiel der nächste Treffer. Bei einem schnellen Spielzug über die rechte Seite steckte Strietzel zu S.Oberländer durch, der von rechts kommend aus spitzem Winkel aufs kurze Eck schoss und dem ASV-Torhüter keine Chance ließ.

Waldstein war nun wieder das klar bessere Team, war aber nicht in der Lage das Ergebnis höher zu gestalten. Immer wieder zündete Strietzel den Turbo und ließ die Gegenspieler reihenweise stehen, bereitete so Torchancen vor. Der laufstarke S.Oberländer stand mehrfach im Mittelpunkt, doch er schaffte es nicht, TW Rödel noch einmal zu überwinden.

Bauer erzielte ein Wembleytor, das vom Unparteiischen nicht anerkannt wurde, und auf der Gegenseite verhinderte TW Schmalz mit einer guten Parade gegen Hofmann einen dritten Gegentreffer. So blieb es beim hoch verdienten 4:2-Sieg für den 1.FC Waldstein III, der um einiges höher hätte ausfallen können bzw. müssen.

 

 

1.FC Waldstein II – SpVgg Weißenstadt 3:4 (2:2)

(am Sonntag, 08.07.2018, in Sparneck)

1 S.Schmalz, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 T.Bergmann, 5 S.Popp, 6 J.Oberländer, 7 C.Lamser, 9 A.Meister, 10 D.Ott, 11 A.Seuß, 14 S.Pahlen;
8 M.Sachs (ab 46. für 6), 13 P.Bergmann (ab 58. für 14), 16 P.Seidel (ab 70. für 4)

Schiedsrichter: Ayhan Özdemir

Tore: 29. Min. Herold 0:1, 33. Min. Meister 1:1, 37. Min. Lamser 2:1, 45. Min. Dürrbeck 2:2, 50. Min. Lenk 2:3, 80. Min. Seuß 3:3, 81. Min. Raithel 3:4

 

Das Duell der Kreisklassisten entwickelte sich zu einer gutklassigen Partie mit leichten Vorteilen für Weißenstadt, in der Torraumszenen aber zunächst Mangelware blieben. TW Schmalz parierte per Fußabwehr gegen Lenk und bei der zweiten nennenswerten Szene nach 19 Minuten zappelte der Ball schon im Netz, aber der Torschütze der Gäste hatte beim vorangegangenen Freistoß im Abseits gestanden, weshalb der Treffer nicht zählte.

Zwar hatte die SpVgg ein leichtes optisches Übergewicht, aber die nächsten beiden Gelegenheiten gingen auf das Konto der Platzherren. Seuß zielte nach gutem Pass von Pahlen knapp am kurzen Eck vorbei und Oberländers Kopfball nach einer Ecke verfehlte das Ziel um etwa einen Meter.

Nach knapp einer halben Stunde ging Weißenstadt dann doch in Führung: nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die linke Seite über Gebhardt und Dürrbeck konnte Herold den Waldsteiner Keeper mit einer Körpertäuschung ausspielen und schoss unbedrängt zum 0:1 ein.

Doch es dauerte nur vier Minuten, bis Waldstein II zurückschlug. Weißenstadt konnte die Kugel nicht klären, Meister scheiterte zunächst an TW Kopp, kam aber erneut zum Abschluss und ließ sich die zweite Chance nicht entgehen. Und noch einmal vier Minuten darauf war die Partie gedreht: nach einem fatalen Fehlpass der Gäste war Lamser zur Stelle erzielte die Waldsteiner Führung.

In den Minuten vor der Pause hatte die FCW-Defensive aber plötzlich gehörig Probleme und begann zu schwimmen. Herolds Schuss nach gutem Solo verfehlte das Ziel noch und Lenks Heber setzte zwischen TW Schmalz und dem Tor auf und sprang dank des harten Platzes über die Latte, aber Dürrbecks Flachschuss in der 45. Minute bedeutete den 2:2-Ausgleich. Schmalz musste in der Nachspielzeit noch eine Fußparade auspacken, bevor es in die Pause ging.

Doch es ging auch nach Wiederanpfiff erst einmal so weiter. Ein starker Pass hebelte die Granitabwehr aus und Gebhardt marschierte aufs Tor zu. Vor TW Schmalz legt er quer zu Lenk, der aus abseitsverdächtiger Position einschob. Nachdem Popp auf der Linie geklärt hatte, fing sich die Bergmann-Truppe wieder.

Nach knapp einer Stunde hämmerte Seuß die Kugel nach einem Fehlpass der Gäste aus 20 Metern ans Gebälk. Dennoch war Weißenstadt das etwas präsentere Team, weshalb die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war.

Der FCW kam zehn Minuten vor dem Ende noch einmal zum Ausgleich: nach einem Eckball zog Seuß aus 17 Metern trocken ab. Keeper Kopp war noch am Ball, konnte aber den Einschlag nicht verhindern. Doch es dauert keine 60 Sekunden, da nutzte Raithel eine Unachtsamkeit der Granitler aus und brachte seine Farben wieder in Front.

Schneider hatte kurz vor Schluss bei einem Freistoß die Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich, doch sein Versuch aus 30 Metern ging über das Tor. Und so blieb es beim knappen Sieg für die SpVgg Weißenstadt, der durchaus in Ordnung geht. Dennoch zeigte Waldstein II insgesamt wieder eine ordentliche Leistung, auch wenn das Match erneut verloren ging.

 

 

1.FC Waldstein I – 1.FC Wacker Plauen 5:0 (4:0)

(am Sonntag, 08.07.2018, in Sparneck)

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 M.Knoll, 4 M.Heinritz, 7 S.Schaller, 9 S.Stumpf, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus;
5 S.Seidel (ab 46. für 11), 6 P.Körbe (ab 46. für 7), 12 M.Ackermann (ab 46. für 4)

Schiedsrichter: Gunter Ernst (FC Saaletal Berg) leitete die faire Partie tadellos

Tore: 6. Min. P.Seiler 1:0, 24. Min. Weiß 2:0, 29. Min. P.Seiler 3:0, 45. Min. Kraus 4:0, 50. Min. Kraus 5:0

 

Das Hauptspiel auf dem Sportfest des SVS begann etwas verspätet, da die Mannschaft aus Plauen bei der Anreise eine gewisse Zeit im Stau verbracht hatte. Waldstein begann gegen die wackeren Gäste stark und setzte den Gegner vom Anstoß weg unter Druck. Walter gab den ersten Warnschuss ab und Weiß verpasste knapp, ehe P. Seiler nach gut fünf Minuten die Führung erzielte. TW Gebhardt konnte einen Schuss von Kraus nur prallen lassen und Seiler stand richtig, um platziert einzuschieben.

Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in welchem Waldstein mehr und mehr die Oberhand gewann. Weiß per Kopf sowie Walter und Kraus per Schuss zielten in der Folgezeit jeweils zu hoch. Dennoch lag das 2:0 in der Luft. Es dauerte bis zur 24. Minute, bis die Waldsteiner wieder jubeln durften: Walters genialer Pass in die Sturmspitze ließ Weiß allein vor dem Gästekepper auftauchen, auch weil die Plauener vergeblich auf Abseits spielten. Weiß ließ sich nicht zwei Mal bitten und überwand TW Gebhardt mühelos.

Waldstein ließ Ball und Gegner und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit tollen Fußball. Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass Plauen aufgrund des späteren Saisonstarts erst am Montag zuvor ins Training eingestiegen war. Dies soll die Leistung der Becher-Schützlinge aber keinesfalls schmälern. Nach knapp einer halben Stunde erhöhte P.Seiler auf 3:0. Nach einem tollen Spielzug über die rechte Seite und einer flachen Hereingabe von Schaller lupfte Seiler die Kugel am Torwart vorbei in den Winkel.

Fast im Gegenzug klatschte ein Versuch der Plauener an den Querbalken und kurz darauf parierte TW M.Seiler bei einem Konter gut gegen Kourahjou. Ansonsten blieb Waldstein überlegen und legte vor der Pause noch einmal nach. Kraus luchste Pippig den Ball ab und schob mit viel Übersicht ins kurze Eck ein. Mit einer hoch verdienten 4:0-Führung für Granit ging es dank einer hervorragenden Leistung in die Pause.

Und auch in den Minuten nach Wiederanpfiff ließ Waldstein nicht locker, baute weiterhin Druck auf und erzwang so die Fehler des Gegners. TW Gebhardt leistete sich einen Fehlpass und Kraus markierte mit einem sehenswerten Heber aus der Drehung ins lange Eck das 5:0. Wenig später war die Kugel zum sechsten Mal im Netz, aber Körbe, der sie nach schönem Zusammenspiel von Walter, Stumpf und Seidel gar über die Linie gedrückt hatte, hatte wohl im Abseits gestanden. Der Treffer zählte nicht. Erst jetzt nahm Waldstein ein wenig den Fuß vom Gas.

Die Gastgeber kontrollierten das Match weiterhin, ließen den Gästen aber nun auch Raum zum Fußballspielen, dennoch wurde es für M.Seiler kaum mehr gefährlich. Die Luft war raus und das Spiel plätscherte vor sich hin. Seidel und Schaller vergaben noch gute Gelegenheiten und der Plauener Kunath traf noch einmal aus etwa 20 Metern die Latte, aber es blieb beim nie gefährdeten und hoch verdienten 5:0-Sieg für den FCW I.

 

 

TuS Töpen – 1.FC Waldstein II 6:1 (4:0)

(am Freitag, 13.07.2018, in Töpen)

1 T.Bergmann, 2 F.Zeh, 3 M.Kruppa, 5 S.Popp, 7 C.Lamser, 8 M.Sachs, 10 D.Ott, 11 A.Seuß, 12 P.Seidel, 13 P.Bergmann, 14 S.Pahlen;
4 N.Ilic (ab 58. für 12), 9 A.Schreiner (ab 75. für 2)

Schiedsrichter: Thomas Geiser (SG Gattendorf) hatte in der fairen Partie stets alles im Griff. Er übersah beim 5:0 eine Abseitsposition, pfiff aber die Heimelf auch oft zurück, obwohl sich die Angreifer wohl nicht im Abseits befanden. Möglicherweise hatte er Mitleid mit den Granitlern.

Tore: 12. Min. Scholz 1:0, 16. Min. Thiem 2:0, 17. Min. Haase 3:0, 26. Min. Seim 4:0, 53. Min. Spörl 5:0, 58. Min. Haase 6:0, 81. Min. Seuß (FE) 6:1

 

Ein kleines Debakel erlebte die ersatzgeschwächte Zweite Waldsteiner Mannschaft am Freitagabend beim TuS Töpen, dem letztjährigen Tabellenelften der KK Nord. Bei sommerlichen Temperaturen, mit denen aber alle Aktiven, also auch der Gegner, zurechtkommen mussten, verlor die Granitelf auf der herrlichen Sportanlage in Töpen mit 1:6. Zwar hatten die Gäste anfangs viel Ballbesitz, aber konnten dadurch keinen Raumgewinn erzielen. Waldstein fand keine Mittel gegen die kompakten Platzherren, die auf Fehler der Gegner lauerten und auf Konter setzten. Beim ersten zielte Scholz etwas zu hoch und beim zweiten hielt TW Bergmann Haases Schuss sicher.

Beim dritten Konter klingelte es jedoch schon: nach einem Ballverlust der Waldsteiner und energischem Einsatz von Thiem war T.Bergmann gegen Scholz ohne Chance und konnte das 1:0 nicht verhindern.

Töpen war nun die bessere Mannschaft und kam vier Minuten später zum zweiten Treffer. Thiem nahm einen fatalen Fehlpass Kruppas dankend an – er sprintete aufs Tor zu und schoss platziert ein. Und nur etwa 60 Sekunden später musste Bergmann die Kugel wieder aus dem Netz holen. Eine Flanke erreichte den ungedeckten Haase am Elfmeterpunkt. Dieser spielte den Waldsteiner Keeper aus und schob lässig ein.

Weitere Möglichkeiten ließ die Heimelf liegen, Huß vergab die beste mit einem Schuss am kurzen Eck vorbei, ehe es zum vierten Mal einschlug. Eine perfekte Flanke landete auf Seims Kopf und von dort unhaltbar in den Maschen. Bei Waldstein fehlten Laufbereitschaft und Kampfeswille. Die Gäste kamen nicht in die Zweikämpfe oder gingen diesen aus dem Weg. Zum Glück schalteten die Platzherren einen Gang zurück, so dass der FCW zumindest wieder ein wenig mitspielen konnte. Aber ein Torabschluss sollte dabei im ersten Abschnitt nicht zu Stande kommen.

Nach Sachs‘ Luftloch schloss Haase zu überhastet ab und Huß vergab in der 45. Minute eine Riesenchance kläglich. So ging es mit dem dennoch deutlichen und verdienten Spielstand von 4:0 in die Halbzeitpause.

Der TuS wechselte fünf Mal und brachte u.a. drei, vier Mann der Zweiten Garde. Vom Anstoß weg spielte Töpen auf seinem "Teppich", einem sehr feinen Fußballplatz, wieder druckvoll und war weiterhin spritziger und gedankenschneller. So dauerte es nur knapp acht Minuten, bis es wieder rappelte. Spörl und Scholz spielten die FCW-Abwehr schwindelig, allerdings sah es dabei zwei Mal sehr verdächtig nach Abseits aus, dennoch wurde dem Waldsteiner Schlussmann wieder keine Chance gelassen und erneut gab es Anstoß für Granit.

Fünf weitere Minuten später war das halbe Dutzend voll. TW Bergmann lief aus seinem Tor, um einen Pass abzufangen, aber Haase kam ihm zuvor und versenkte die Kugel mit einem schönen Schlenzer im langen Eck zum 6:0.

Wiederum nahm der TuS Töpen den Fuß etwas vom Gas, war jedoch weiterhin die Ton angebende Mannschaft. TW Bergmann war bester Waldsteiner und verhinderte nicht nur in der letzten halben Stunde mehrere Gegentreffer, da er stets wachsam war und mehrere Angriffe bzw. Torschüsse vereiteln konnte. Einige seiner Mitspieler waren nun zumindest kämpferisch bemüht und versuchten sich gegen das Debakel zu wehren – Seuß und P.Bergmann rackerten wohl am meisten – während manch Mittelfeldspieler nur rumstand, meckerte und keinen Ball an den Mann brachte. Das Zweikampfverhalten war jedoch weiterhin nicht gut.

Töpen startete mehrere Konter, teils über lange Bälle, teils über schnelles Kurzpassspiel durch die Mitte, war aber vor dem Tor zu verspielt oder lief oft ins Abseits. Ein zweistelliges Ergebnis lag durchaus im Bereich des Möglichen. Mehrere Abseitsentscheidungen waren umstritten und wahrscheinlich manchmal nicht richtig. Dennoch spielten es die Gastgeber in der Schlussphase auch nicht clever genug aus, um einen noch höheren Sieg herauszuschießen. Sie machten hinten auf, denn nun wollte jeder ein Tor erzielen.

So hatte auch die Bergmann-Truppe mehrfach die Chance, sich bis zum gegnerischen Strafraum durchzuspielen. Allerdings blieb ein Kopfbällchen von Sachs lange Zeit der einzige „Torschuss“. Zehn Minuten vor dem Ende tankte sich Seuß bis in den Strafraum und wurde dort zu Fall gebracht. Der Unparteiische zeigte ohne zu zögern auf den Punkt und da war die Chance auf den Ehrentreffer: der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher.

Die Präzision im Passspiel im letzten Drittel des Spielfeldes fehlte in der Schlussphase auf beiden Seiten und so blieb es beim verdienten 6:1-Sieg für den TuS Töpen.

 

 

1.FC Oberhaid – 1.FC Waldstein I 5:0 (2:0)

(am Samstag, 14.07.2018, in Oberhaid, Sportfest)

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 3 M.Knoll, 4 P.Schratt, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 A.Walter, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst;
5 M.Heinritz (ab 60. für 4), 6 T.Bergmann, 13 F.Bergmann (ab 46. für 14)

Schiedsrichter: Marian Engelhardt (DJK Don Bosco Bamberg, Assistenten: Norbert Mamedow und Alisia Trautmann) leitete ordentlich

Tore: 13. Min. Seidelmann 1:0, 32. Min. Schratt (Eigentor) 2:0, 48. Min. Hofmann 3:0, 60. Min. Hofmann 4:0, 90. Min. Dotterweich 5:0

 

Der Bezirksligist aus Oberhaid, in der abgelaufenen Saison immerhin Dritter in der BZL West, zeigte den Waldsteinern am Samstag mal die Grenzen auf. Auf dem eigenen Sportfest zum 90-jährigen Jubiläum überzeugte die eingespielte Truppe mit schnellem, schnörkellosem Spiel und sehenswerten Kombinationen. Phasenweise konnten die Granitler nur hinterherschauen.

Anfangs war das Match noch recht ausgeglichen, wobei den Gästen ein gewisser Respekt anzumerken war. Der erste gute Spielzug führte bereits zum 1:0. Mit tollem Direktspiel bereiteten M.Vogel und Hümmer vor, Seidelmann schoss aus 15 Metern platziert ein.

Waldstein war durchaus bemüht und zeigte eine ordentliche Leistung, konnte aber nicht ganz mithalten. Oberhaid wirkte spritziger im Spiel nach vorne und stand hinten kompakt und sicher. Nach gut einer halben Stunde fiel das 2:0, als Schratt den Ball nach einer Roppelt-Flanke ins eigene Netz lenkte.

Anschließend kam der FCW zu zwei guten Gelegenheiten, doch beide Male ging die Fahne nach oben – Abseits. So kam die erste Chance erst in der 37. Minute zu Stande, aber Walters Lupfer nach schönem Pass drehte sich am Tor vorbei. Die Partie plätscherte bis zur Halbzeitpause vor sich hin und mit dem Spielstand von 2:0 wurden die Seiten gewechselt.

Nur knapp drei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte der eingewechselte Hofmann auf 3:0. Der Ball schien schon geklärt und die Waldsteiner schalteten kollektiv ab. Hofmann reagierte am schnellsten und konnte aus spitzem Winkel einschießen.

Hofmann war es auch, der nach einer Stunde den vierten Treffer nachlegte. Ein klasse Spielzug, sehr schnell vorgetragen, gipfelte mit einem strammen Schuss von Hofmann in die Maschen.

Oberhaid, in Hälfte 2 die deutlich überlegene Mannschaft, schaltete anschließend zwei Gänge zurück und ließ die Granitler nun ein wenig mitspielen. Knoll prüfte TW Spey mit einer Bananenflanke und Walter schoss knapp vorbei, aber ansonsten blieben Waldsteiner Torchancen Mangelware.

Stumpf klärte fünf Minuten vor dem Ende auf der Linie, nachdem M.Vogel im Anschluss an einen Eckball aufs Tor geköpft hatte. Den Schlusspunkt setzte Dotterweich quasi mit dem Schlusspfiff. Der FCO überrumpelte den Gast mit einer einstudierten Variante eine Ecke und Dotterweich vollendete mit einem guten Flachschuss.

Der 5:0-Sieg geht völlig in Ordnung und war auch in der Höhe verdient. Waldstein konnte nur in der ersten Halbzeit zeitweise mithalten, konnte aber vor allem im zweiten Abschnitt kaum mehr Paroli bieten.

 

 

1.FC Waldstein I/II/III – (SG) FC Ahornberg/TSV Leupoldsgrün 1:2 (0:0)

(am Sonntag, 15.07.2018, in Stockenroth, Sportfest)

1 S.Schmalz, 2 M.Knoll, 3 J.Schneider, 4 M.Heinritz, 5 T.Bergmann, 6 P.Körbe, 7 J.Oberländer, 8 M.Sachs, 9 S.Pahlen, 10 A.Walter, 11 M.Ackermann;
12 S.Stumpf (ab 46. für 2), 13 J.Bauer (ab 67. für 6), 14 F.Reichel (ab 12. für 5), 15 J.Seiler (ab 46. für 10), 16 N.Ilic (ab 67. für 9)

Schiedsrichter: Jochen Rußler (Zell) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme

Tore: 74. Min. Mühlin 0:1, 77. Min. Lehmann 0:2, 90. Min. Seiler 1:2

 

Im letzten Vorbereitungsspiel lief für Waldstein eine zusammengewürfelte Mannschaft auf. Auf dem Sportfest des ASV Stockenroth trafen die Granitler auf die SG Ahornberg/Leupoldsgrün, den ersten Punktspielgegner der Zweiten Mannschaft am kommenden Wochenende.

Zwar begann das Match spielerisch ausgeglichen, aber zu Chancen kam zunächst nur die SG. Mühlins Kopfball nach Flanke von Augenstein ging drüber und auch Kolberg verfehlte das Ziel nach guter Vorarbeit von Lottes und Mühlin knapp. Lehmann setzte dann zum Solo an und schoss anschließend am Winkel vorbei. Und auch Augenstein brachte seinen Schuss nach energischem Einsatz nicht aufs Tor.

Waldsteins Angriffe verliefen dagegen meist im Sande. TW Hohberger bekam in der ersten Halbzeit kaum etwas zu tun. Pahlen hatte den ersten Torschuss zu verzeichnen, der aber das lange Eck knapp verfehlte. Einen Freistoß von Walter konnte der SG-Keeper zur Ecke klären. Bei der anschließenden Ecke verpassten Körbe, Oberländer und Sachs die Kugel knapp.

Mit zunehmender Spieldauer kam Waldstein besser in die Partie, hatte nun mehr Ballbesitz und übernahm nach und nach das Kommando, allerdings weiterhin ohne für Gefahr zu sorgen. Brenzlig wurde es auf der Gegenseite noch einmal kurz vor der Pause. Doch Schmalz, Heinritz und Schneider retteten in höchster Not. Und so ging es torlos in die Halbzeit.

Nach der Pause hatte Waldstein viel mehr Zug zum Tor und kam in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff mehrfach zum Abschluss. Die beste Chance hatte Stumpf, der TW Hohberger zu einer Parade zwang. Oberländer und Reichel vergaben weitere Gelegenheiten und Kühn klärte knapp vor Körbe und Stumpf.

Nach einem Missverständnis im Spiel nach vorne, wurde Kolberg gut freigespielt, setzte seinen Heber aber nicht nur über TW Schmalz, sondern auch übers Tor. Der Waldsteiner Schlussmann hatte wenig später etwas Glück, dass der agile Kolberg seinen Abschluss zu unplatziert setzte und ihm so eine Abwehrchance ließ.

Anschließend verflachte die bis dahin muntere Partie etwas. Erneuter Weckruf, vor allem aber für die Ahornberger und Leupoldsgrüner, war ein akrobatischer Versuch von Sachs, der sich auf die Querlatte senkte. Nur wenig später ging die SG in Führung, als Mühlin im Anschluss an einen Eckball aus knapp 30 Metern abzog und das Spielgerät unhaltbar im Winkel einschlug.

Nur drei Minuten später verdoppelte der Waldsteiner Gegner die Führung. Einen sauber vorgetragenen Konter über Fleischmann und Mühlin veredelte Lehmann mit dem 0:2.

Waldstein war in der Schlussphase bemüht, aber wurde weiterhin kaum gefährlich. TW Hohberger fing eine direkt getretene Stumpf-Ecke genauso ab wie einen Kopfball von Bauer. Bei einem Weitschuss des wieder eingewechselten Pahlen musste er nicht eingreifen – drüber. Nur in der Schlussminute war er machtlos, als J.Seiler nach schönem Doppelpass mit Stumpf aus recht kurzer Distanz in den Winkel traf.

Sofort danach war Schluss. Ein Unentschieden wäre das leistungsgerechte Ergebnis gewesen, aber die SG siegte am Ende etwas glücklich mit 2:1.

 

 

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Freitag, 27. Mai 2022

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