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Saison 2019/20

Saison 2019/2020:

 

Kreisklasse Frankenwald, 1. Spieltag:

TSV Köditz - 1.FC Waldstein II 3:3 (1:1)

(am Sonntag, 21.07.2019, in Köditz)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 A.Müller, 5 S.Popp, 6 M.Sinnig, 7 M.Kefes, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
10 P.Seidel (ab 46. für 13), 12 N.Oberländer

Schiedsrichter: Alexander Hartmann (BSC Tauperlitz) lag bei mehreren seiner Entscheidungen daneben und stand vor allem mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß, benachteiligte aber insgesamt gesehen keine der beiden Mannschaften mehr. Zudem hatte er wohl den Plan, so lange wie möglich ohne gelbe Karte auszukommen. Erst in der 75. Minute zückte er den Karton erstmals gegen Ernst, wobei es schon viel früher Grund dazu gegeben hätte.

Zuschauer: 50

Tore: 16. Min. Dragomir 1:0, 21. Min. Popp 1:1, 52. Min. Müller 1:2, 57. Min. Dinkel 2:2, 65. Min. Seidel 2:3, 78. Min. Sturm (ET) 3:3

 

Im Sechs-Punkte-Spiel zum Auftakt – es ist wohl davon auszugehen, dass beide Mannschaften eher gegen den Abstieg spielen – teilten sich Köditz und Waldstein II die Punkte. Am Ende hieß es 3:3, was leistungsgerecht war. Allerdings können sich beide Teams ärgern, nicht mehr draus gemacht zu haben.

Die Waldsteiner präsentierten sich besser als zuletzt in den letzten Testspielen und versuchten Druck aufzubauen. Die erste Gelegenheit hatte jedoch der TSV durch Hosseini, der sich beim Abspiel wohl im Abseits befand. Doch er bekam die Chance auf den Abschluss und TW Tögel klärte mit den Fingerspitzen zur Ecke. Wenig später konnte Zeh den ersten Abschluss für Waldstein verzeichnen und sein Schuss aus gut 35 Metern im Anschluss an einen Eckball ging gar nicht allzu weit vorbei.

Trotz der guten Ansätze, die der FCW zeigte, lief man plötzlich wieder einem Rückstand hinterher. Ein guter Diagonalpass hebelte die Defensive aus und Dragomir war frei durchgebrochen. Mit einem halbhohen Schuss ins lange Eck netzte er zum 1:0 ein.

Waldstein II schüttelte sich kurz, um dann selbst zu treffen. Doch der erste Treffer zählte nicht. Schneider spielte zu Bergmann, der in die Mitte flankte. Müller legte per Kopf zu Seuß, der wuchtig einschoss, sich aber nach Ansicht des Unparteiischen im Abseits befunden haben soll – eine sehr fragwürdige Entscheidung. Doch nur eine Minute später stand es wirklich 1:1. In einem Gewusel im Köditzer Strafraum konnte der TSV nicht klären und Popp stocherte Seuß‘ Kopfballvorlage über die Linie.

Nach Bergmanns weiter Ecke legte Müller wieder zurück in die Mitte, aber TW Russner kam Seuß zuvor und schnappte sich die Kugel. Und nach einem schnell ausgeführten Freistoß gab Sinnig ins Zentrum. Bergmann konnte das Spielgerät nur abfälschen und Sachs wurde in aussichtsreicher Position abgeblockt. Mit zunehmender Zeit wurden die Granitler etwas stärker und bestimmten in der Phase vor der Halbzeit das Spiel.

Ein guter Versuch von Popp mit links aus 25 Metern ging drüber und Seuß, der von Popp und Müller gut eingesetzt wurde, verzog 15 Meter vor der Kiste. Dazwischen jedoch musste auch TW Tögel ran: einen ansatzlosen Schuss von Hosseini, der auf dem Weg in den Winkel war, fischte der Waldsteiner Schlussmann aus selbigem. Auch bei einem Konter der Gastgeber kurz vor der Pause war der FCW im Glück, Feldrapp semmelte drüber.

Vier Minuten nach der Pause erlief Seuß einen langen Ball und legte die Kugel gerade am herausstürmenden Keeper vorbei, als wieder ein Pfiff ertönte – erneut eine wohl eher falsche Abseitsentscheidung. Im Gegenzug machte der eingewechselte Dinkel erstmals auf sich aufmerksam und setzte einen Kopfball knapp zu hoch an.

Bei einem Spielzug über die linke Seite setzte sich Sachs dann mit Glück und Geschick durch und passte flach auf den zweiten Pfosten, wo Müller lauerte und samt Ball in die Maschen rutschte – 1:2.

Doch mit dem Führungstreffer nahm sich die Gästeelf eine Auszeit und ließ Köditz spielen. Dinkel versuchte es noch einmal per Kopf nach einer Ecke, doch Sturm rettete auf der Linie. In Minute 57 legte sich Dinkel aber den Ball zurecht und versenkte den Freistoß aus etwa 25 Metern direkt zum Ausgleich. Diesen Treffer kann man durchaus als Sonntagsschuss bezeichnen.

Weiterhin stand Waldstein jetzt sehr tief und tat kaum mehr was fürs Spiel, so kam der erneute Führungstreffer schon ein wenig aus dem Nichts. Sinnig bereitete mit einer schönen weiten Flanke vor… Seidel, der am zweiten Pfosten wartete, nahm die Hereingabe direkt und traf den Ball optimal. TW Russner konnte nur noch hinter sich greifen.

Bei einem Konter bot sich Waldstein eine gute Gelegenheit aufs nächste Tor, doch Müller stolperte leicht und vergab zu hastig. Kurz darauf spielte Sturm, der heute als Abwehrchef aufgeboten wurde und seine Sache sehr gut machte, einen Freistoß von der Mittellinie hoch in den Strafraum. Doch Sachs, Seuß und Seidel verpassten den Ball, der so ins Toraus sprang.

Ein langer Ball auf Hosseini leitete zwölf Minuten vor dem Ende das 3:3 ein. Der Köditzer wurde von Sturm bedrängt und der Waldsteiner Verteidiger versuchte zu klären. Doch der Ball flog hoch Richtung FCW-Tor und da TW Tögel in dieser Situation weder auf der Linie verharrte noch richtig aus seinem Tor kam, fiel die Bogenlampe unhaltbar ins Netz.

Je länger die Partie dauerte, desto hektischer wurde sie. Beide Teams wussten, was auf dem Spiel steht. Doch es sollte nur noch eine richtig gute Möglichkeit geben und diese hatte Feldrapp, der von halbrechts in den Strafraum eindrang und flach abzog, aber TW Tögel tauchte noch einmal ab und klärte stark zur Ecke.

Pünktlich auf die Sekunde, also ohne jegliche Nachspielzeit, beendete der Unparteiische das Match. Köditz und Waldstein II trennten sich 3:3 unentschieden.

 

 

Kreisliga Nord, 1. Spieltag:

FC Eintracht Münchberg II - 1.FC Waldstein I 0:3 (0:2)

(am Sonntag, 21.07.2019, in Münchberg)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 6 J.Schüder, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 T.Ullmann, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst;
3 T.Hofmann (ab 88. für 7), 5 S.Seidel (ab 75. für 6), 12 M.Heinritz (ab 87. für 10), 13 H.Bergmann

Schiedsrichter: Dieter Sagolla (SV Leutendorf, Assistenten: Ömür Türk und Günter Mielsch)

Zuschauer: 180

Tore: 14. Min. Schüder 0:1, 20. Min. Ullmann 0:2, 86. Min. Ullmann 0:3

 

Zeitgleich trat die Erste Waldsteiner Mannschaft in Münchberg auf dem Sportfest des FCE an und siegte im Derby mit 3:0. Insgesamt war die Gästeelf das überlegene Team und gewann verdient, machte sich aber selbst das Leben schwer.

Bereits der erste gute Angriff führte zum 0:1. Schaller war auf links durchgebrochen, schaute auf und legte in den Rücken der Abwehr zurück auf Schüder, der den maßgenauen Pass gut verarbeitete und überlegt ins lange Eck einschob.

Hochberger und TW Wirth waren sich wenige Minuten später uneins, der Keeper griff an der Kugel vorbei – Ullmann bedankte sich und schob ins leere Tor ein.

Nach dem 0:2 kam kurzzeitig der FCE II stärker auf und traf den Pfosten. Doch in der Folge übernahmen wieder die Waldsteiner etwas mehr die Kontrolle und kamen ihrerseits durch J.Seiler und Schüder zu zwei Aluminiumtreffern.

Auch in Hälfte Zwei war es kein besonders gutes Spiel, beide Teams agierten ziemlich hektisch. Gerade auf Seiten der Granitler kam der entscheidende Pass zu selten an. Bei einer Großchance von Dürrbeck konnte der Ball von der Linie gekratz werden. Eine Viertelstunde vor Schluss zeigte der Unparteiische auf den Punkt und entschied auf Elfmeter für die Heimelf. Doch der Strafstoß wurde verschossen, denn Schütz knallte die Kugel an die Unterkante der Latte. Möglicherweise hatte sie sogar die Linie überschritten, aber das Spiel lief weiter.

Schaller setzte sich dann noch einmal gut durch und traf aber wieder nur den Pfosten. Doch eine Minute später war das Match entschieden: nach öffnendem Pass von Schüder war wieder Ullmann zur Stelle und machte mit dem 0:3 alles klar.

Am Ende steht ein Sieg für Waldstein, der lange auf der Kippe stand. Doch der Anfang ist gemacht und die ersten drei Punkte stehen auf der Habenseite.

 

 

Kreisliga Nord, 2. Spieltag:

1.FC Waldstein I – 1.FC Martinsreuth 1:1 (0:0)

(am Freitag, 26.07.2019, in Weißdorf)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 6 J.Schüder, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 T.Ullmann, 11 L.Vogel, 12 M.Heinritz, 14 J.Weiß;
20 F.Tögel, 3 S.Pahlen, 5 S.Seidel (ab 22. für 12), 13 H.Bergmann

Schiedsrichter: Marcus Bartel (FCR Geroldsgrün, Assistenten: Ronan Richter und Jonathan Färber) ließ viel laufen, hatte aber alles im Griff

Zuschauer: 120

Tore: 84. Min. Ullmann 1:0, 89. Min. Salomon 1:1

Rote Karte: A.Schmidt (38., FCM, Notbremse)

 

Bis zur Trinkpause tasteten sich die beiden Teams etwas ab, erst danach wurde Waldstein stärker. Es war schon ein munteres Spielchen beider Mannschaften mit ein paar guten spielerischen Ansätzen, aber Highlights gab es zu Beginn kaum. Nur Mölter hatte in der Anfangsphase eine Möglichkeit und tauchte plötzlich frei vor TW M.Seiler auf, stellte diesen aber vor keinerlei Probleme.

Mit Seidel, der zur Trinkpause für Heinritz aufs Feld kam, wurde Waldsteins Angriffsspiel variabler und es dauerte keine 30 Sekunden, bis der Eingewechselte eine Riesenchance hatte. Doch nach gutem Spielzug über die rechte Seite vergab Seidel die Hundertprozentige und scheiterte am Keeper.

Bei einer Unsicherheit der Martinsreuther Hintermannschaft reagierte Schaller zu zögerlich und J.Seiler schlenzte einen Eckball direkt an die Querlatte. Dann wurde Vogel von J.Seiler per Klassepass in die Schnittstelle freigespielt und Schmidt wusste sich nur mit einem Foul zu helfen, um Vogel zu stoppen. Da er „letzter Mann“ war, legte der Unparteiische dies folgerichtig als Notbremse aus und schickte Schmidt zum Duschen. Den anschließenden Freistoß setzte P.Seiler übers Fangnetz.

Waldstein war in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, agierte aber in der Vorwärtsbewegung teilweise zu hektisch und unüberlegt. So wurden torlos die Seiten getauscht.

Der zur Pause eingewechselte Gästespieler Salomon hatte unmittelbar nach Wiederanpfiff eine Riesenchance, aber semmelte die Kugel nach sehenswertem Spielzug über die rechte Seite drüber. Schaller stand dann zwei Mal im Mittelpunkt: zuerst legte er nach guter Vorarbeit für Stumpf auf, der aus 20 Metern drüber schoss. Und kurz darauf schloss der Waldsteiner Kapitän von der halbrechten Seite selbst ab, aber die Kugel rollte am langen Pfosten um Haaresbereite vorbei. Im Gegenzug parierte M.Seiler gut gegen Wülfert.

Danach neutralisierten sich die beiden guten Mannschaften größtenteils. Die Unterzahl konnte man den Gästen nicht ansehen. Was auch bedeutete, dass die Waldsteiner nicht genug investierten. Gebhardt, der seine Mannschaft mit einer starken Leistung führte, tankte sich zwei Mal bis in die gegnerische Hälfte durch, aber die Angriffe brachten keinen Abschluss.

FCM-Keeper Fritz hielt gut gegen Schaller und auf der Gegenseite vergab Salomon eine gute Kopfballmöglichkeit. Zehn Minuten später verlängerte Schratt eine J.Seiler-Ecke per Kopf, aber der Abnehmer am zweiten Pfosten fehlte. Die Kugel sprang nur knapp am Aluminium vorbei ins Aus.

In Minute 84 schien das „goldene Tor“ gefallen zu sein. Nach einer scharfen Schaller-Flanke von rechts konnte der ansonsten gute TW Fritz den Ball nicht festhalten und ließ ihn nach vorne weg springen. Unter Bedrängnis nahm Ullmann das Geschenk an und staubte ab. Kurz sah Waldstein nun wie der glückliche Sieger aus, aber die zu zögerliche Defensive ließ den Ausgleich noch zu. Ein langer Ball von Ackermann landete auf der linke Angriffsseite der Gäste, wo Schwabe von der Grundlinie zurücklegte und Salomon aus zentraler Position flach einschießen konnte.

Zehn Martinsreuther sicherten sich dadurch ein verdientes Remis, da die Heimelf es versäumte, die Überzahl konsequent auszuspielen. Zwar war Waldstein durchaus geschwächt – mit Körbe, C.Schlegel, Knoll (alle verletzt), F.Bergmann (Dienst) sowie Brandhorst und Kraus (krank) fehlten sechs Stammkräfte – doch nach dem Spielverlauf darf man sich durchaus ärgern, den Dreier nicht geholt zu haben.

 

 

Kreisliga Nord, 3. Spieltag:

1.FC Höllental – 1.FC Waldstein I 1:1 (1:1)

(am Sonntag, 28.07.2019, in Issigau)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 T.Ullmann, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst;
12 M.Heinritz, 13 H.Bergmann, 17 D.Kraus (ab 46. für 5)

Schiedsrichter: Vincenz Dippold (FC Wiesla Hof), Assistenten: Dominik Sauermann und Eric Rösler

Zuschauer: 100

Tore: 17. Min. Brandhorst (ET) 1:0, 31. Min. Ullmann (FE) 1:1

Rote Karte: T.Lindner (FCH, Notbremse, 30.)

 

Waldsteins Erste tat sich auf dem kleinen Platz in Issigau anfangs sehr schwer. Weiterhin musste die Granitlelf auf fünf Stammspieler verzichten. Zwar waren Brandhorst und Kraus wieder halbwegs fit, dafür fehlte nun Schüder.

Zudem geriet der FCW erstmals in dieser Saison in Rückstand. Ein Freistoß wurde durch die Höllentaler schnell in die Spitze gespielt, während die Waldsteiner pennten. Den Abschluss wollte Brandhorst klären, doch dabei lenkte er die Kugel unglücklich ins eigene Netz.

Nach einer halben Stunde riss TW Lindner den Waldsteiner Stürmer Ullmann zu Boden und wurde mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Da der zweite Torhüter nicht umgezogen war, stellte sich zunächst ein Feldspieler zwischen die Pfosten. Er sollte seine Sache ganz gut machen, war beim sicher verwandelten Strafstoß von Ullmann aber chancenlos.

Allerdings wurde Schmidt auch nicht sonderlich oft geprüft. Die Waldsteiner waren nach dem Tor besser im Spiel, aber richtig zwingende Chancen gab es bis zur Pause nicht. In der Halbzeit wurde dann Ersatzkeeper Beyer eingewechselt.

Mit Kraus brachte Thomas Klier frischen Wind ins Angriffsspiel der Gäste. Die Granitler waren nun die bessere Mannschaft und waren am Drücker. Die ersten guten Spielzüge verliefen aber noch im Sande. Schaller setzte in der 59. Minute Kraus ein, der aber nur die Latte traf. Wenig später wurde Vogel nach einer schönen Kombination auf der linken Seite in die Spur geschickt. Er zog unwiderstehlich davon, scheiterte dann aber am Höllentaler Schlussmann.

Das Tor des Aufsteigers war wie vernagelt. Kraus setzte Schaller ein und wieder war am Fünfer Endstation. Und P.Seiler setzte einen Kopfball nach einem Eckball an die Querlatte – einer von insgesamt vier Aluminiumtreffern. Waldstein bestimmte das Spiel und hatte noch mehrfach die Chance, die Partie für sich zu entscheiden, versäumte dies aber und verschenkte am Ende zwei Punkte. Die Überlegenheit konnte nicht in Tore umgemünzt werden. Und so feierte Höllental das Unentschieden fast wie den Gewinn der Champions League.

 

 

Kreisklasse Frankenwald, 3. Spieltag:

ATS Selbitz – 1.FC Waldstein II 2:1 (1:1)

(am Sonntag, 28.07.2019, in Selbitz)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 A.Müller, 5 S.Popp, 6 M.Sinnig, 7 J.Schlegel, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 12 M.Kefes, 13 P.Bergmann;
10 S.Pahlen (ab 46. für 4), 11 P.Seidel, 14 F.Reichel (ab 81. für 3), 15 N.Oberländer (ab 84. für 7)

Schiedsrichter: Frank Tragelehn (SV Rothenkirchen) – bereits ab der ersten Minute ließ er den Heimschiedsrichter raushängen. Auch wenn er einige Fehlentscheidungen zu Ungunsten der Gastgeber traf, so bevorzugte er die Selbitzer über 90 Minuten doch sehr offensichtlich.

Zuschauer: 60

Tore: 19. Min. Sinnig 0:1, 38. Min. F.Hohberger 1:1, 79. Min. F.Hohberger 2:1

Gelb-rote Karte: Pahlen (90.+1, FCW, Meckern)

 

Die Partie begann zerfahren und das sollte sich bis zum Schlusspfiff kaum ändern. Die erste Torannäherung verzeichnete Mühlin, der einen direkten Freistoß aus 22 Metern am Winkel vorbeischoss.

Nach etwa neun Minuten startete die Heimelf eine kurze Drangphase mit vier Chancen binnen weniger Minuten. Seel scheiterte zunächst am gut reagierenden TW Tögel und verpasste dann eine Hereingabe am zweiten Pfosten freistehend nur knapp. Nach einer Ecke misslang F.Hohenberger ein Kopfballaufsetzer, der zu hoch absprang und über das Tor ging. Und kurz darauf war es noch einmal Seel, der abschloss und diesmal nur das Außennetz traf.

Danach konnte sich die Waldsteiner Elf etwas aus der Umklammerung lösen und verwandelte die erste (Doppel-)Chance zur durchaus überraschenden Führung. Popp holte nach Doppelpass mit Bergmann und gutem Einsatz einen Eckball heraus. Müller setzte die anschließende Standardhereingabe wuchtig per Kopf an die Latte. Die Kugel kam am Fünfer herunter und Sinnig drückte sie ebenfalls mit dem Kopf über die Linie.

In der Folge standen die Granitler defensiv besser und ließen nur noch wenig zu. Wenn doch einer durchrutschte, war TW Tögel stets zur Stelle. Nach vorne kamen einige Entlastungsangriffe zu Stande, aber wirkliche Torchancen brachte der FCW in dieser Phase nicht zu Stande.

Sieben Minuten vor der Pause kam die Spiel bestimmende Heimelf dennoch zum Ausgleich, es musste aber ein Standard dafür herhalten. Mühlin schlug einen Eckball lang, dort lauerte F.Hohberger, der die Kugel unbedrängt durch drei Waldsteiner hindurch in die Maschen köpfte.

Kurz vor der Pause wurde Schlegel im Laufduell etwa zehn Meter vor dem Selbitzer 16er von Weiß zu Boden geschubst. Der Ball war weit und wurde von TW Russo aufgenommen, das Schubserfoul blieb unbestraft. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Der ATS drückte dem Spiel über weite Strecken schon seinen Stempel auf, aber besonders viele Torchancen ergaben sich für Selbitz nicht. Der FCW agierte diszipliniert und kämpfte gegen den spielerisch etwas überlegenen Gegner.

In Hälfte Zwei spielte Selbitz nun bergab auf dem Fußballacker und hatte erneut etwas mehr vom Spiel. Aber mehr als ein paar Halbchancen nach Standards sprang zunächst nicht dabei heraus. Gegen die kompakten Waldsteiner fiel den Gastgebern wenig ein.

Nach knapp einer Viertelstunde im zweiten Abschnitt verletzte sich T.Wehder ohne Einwirkung eines Gegenspielers schwer. Bei einer Flanke, die TW Tögel herunterpflücken konnte, lauerte Wehder am zweiten Pfosten, wollte dem Aluminium ausweichen, blieb dabei im stumpfen Rasen hängen und verdrehte sich das eh schon lädierte Sprunggelenk komplett. Sofort wurde der Krankenwagen gerufen und die Partie für neun Minuten unterbrochen. Nachdem der verletzte Spieler vom Feld getragen wurde, wurde für etwa drei Minuten weiter gespielt. In dieser Zeit bot sich Popp eine Riesenchance nach einer Freistoßflanke von Pahlen, doch Popp kam nur mit der Fußspitze an den Ball und die Kugel verfehlte ihr Ziel. Als dann fast zeitgleich mit dem Krankenwagen auch der Rettungshubschrauber samt Notarzt eintraf, musste das Match erneut unterbrochen werden. Der Hubschrauber landete mitten auf dem Feld.

Gute Besserung dem verletzten Spieler Tim Wehder!

Nach weiteren 25 Minuten Unterbrechung konnte die Partie nun endgültig fortgesetzt werden. Beide Teams agierten nun noch hektischer, Waldstein gestaltete das Match aber offener. J.Hohberger trat kurz nach „Wiederanpfiff“ gegen Schlegel nach, aber erneut drückte der Referee beide Augen zu und wollte nichts gesehen haben. Die heimischen Zuschauer wurden zunehmend lauter, schimpften und meckerten, forderten in jeder Aktion Freistöße und Karten und bewiesen ein ums andere Mal fehlende Kompetenz.

In Minute 79 gelang den Selbitzern der Lucky Punch. Seel spielte einen langen Ball, den Zeh unglücklich per Kopf verlängerte. F.Hohberger ging mit der Kugel auf und davon, vernaschte Sturm mit einer Körpertäuschung und schweißte das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen.

Die Antipathie von draußen übertrug sich in der Schlussphase auch auf die Mannschaft des ATS. In jedem Zweikampf wurde sich schreiend fallen gelassen und meist gab es auch noch den Freistoß. Die Waldsteiner indes versuchten noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzwingen und warfen alles nach vorne. Doch auch in der Schlussphase kamen die Granitler zu keinen guten Gelegenheiten mehr und Selbitz brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Insgesamt geht der 2:1-Erfolg in Ordnung, auch wenn der FCW dank der kämpferischen Leitung einen Punkt verdient gehabt hätte.

In der Nachspielzeit wurde Pahlen, der kurz zuvor wegen Meckerns verwarnt worden war, mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Ein Hinweis für seinen Mitspieler Reichel fasste der Unparteiische falsch auf und schickte Pahlen völlig überzogen vom Feld.

 

 

Kreisklasse Frankenwald, 2. Spieltag:

1.FC Waldstein II – 1.FC Martinsreuth II 0:3 (0:1)

(am Donnerstag, 01.08.2019, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 M.Kefes, 4 A.Müller, 5 S.Popp, 6 M.Sinnig, 7 A.Meister, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 12 S.Stumpf, 17 D.Kraus;
10 J.Seiler (ab 66. für 7), 11 A.Seuß (ab 44. für 17), 13 P.Bergmann

Schiedsrichter: Holger Kuhbandner (ATG Tröstau)

Zuschauer: 40

Tore: 42. Min. Strößner 0:1, 81. Min. Barthold 0:2 (FE), 90.+1 Min. Barthold 0:3

 

Einen klaren Foulelfer nicht bekommen und mehrere Hochkaräter versemmelt... in der ersten Hälfte hätte Waldstein den Grundstein für einen Dreier legen müssen, aber konnte das Chancenplus nicht in Tore ummünzen. So ging man am Donnerstag erneut als zweiter Sieger vom Platz.

Die Waldsteiner begannen hellwach und kamen in den ersten Minuten durch einen Freistoß und einen guten Spielzug zu ersten Torannäherungen. Meisters Schuss aus der zweiten Reihe parierte TW Seifert im Nachfassen. Der erste Hochkaräter bot sich Popp nach starkem Pass von Kraus in die Schnittstelle, doch Popp scheiterte zwei Mal am gut reagierenden Gästekeeper.

Waldstein zeigte teilweise gute Spielzüge, verzettelte sich aber immer wieder im Angriffsspiel. Die Gäste aus Martinsreuth fanden nach und nach besser in die Partie, ohne jedoch Gefahr für Tögels Tor zu entwickeln.

Kraus fasste sich nach einem Ballverlust der Gäste ein Herz und setzte zum Solo an. Dabei spielte er mehrere Gegenspieler gefühlt je zwei bis drei Mal aus, doch sein Schuss wurde zur Ecke geblockt. Wenig später flankte Müller ins Zentrum, aber Sturms Kopfballbogenlampe ging übers Tor.

Strößner verzeichnete bei einem direkt getretenen Freistoß, der gut zwei Meter drüber ging, den ersten Torabschluss für den FCM nach 24 Minuten. Hoffmann knallte wenig später eine gar nicht so schlechte Gelegenheit aus zehn Metern ebenfalls drüber.

Dazwischen ergab sich für Waldstein die beste Gelegenheit bis dahin, als Kraus nach einem Fehler der Gästedefensive auf und davon lief. Er konnte nicht eingeholt werden, schob die Kugel aber am rechten Pfosten vorbei.

Wenig später war es wieder Kraus, der zum Solo ansetzte. Er ließ fünf Gegenspieler wie Slalomstangen stehen, fand jedoch in TW Seifert, der den Schuss zum Eckball lenkte, seinen Meister. In der 37. Minute wurde Kraus von Voigt klar und deutlich im Strafraum gefoult, aber der Unparteiische ließ weiterspielen.

Meister prüfte TW Seifert mit einem Freistoß aus etwa 30 Metern. Kurz darauf zeigte der 1.FC Martinsreuth II seinen ersten sehenswerten Spielzug, der prompt im Führungstreffer gipfelte. Über mehrere Stationen ließ der Gast den Ball laufen wie selten an diesem Tag. Barthold spielte zu Strößner und dieser zog aus 20 Metern trocken ab. TW Tögel war noch am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Mit dem für den FCM schmeichelhaften Spielstand von 0:1 wurden die Seiten gewechselt. Allerdings kamen die Gäste nun energischer aus der Kabine und schossen in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte drei Mal nicht gerade ungefährlich aufs Waldsteiner Tor. Tögel lenkte einen strammen Versuch von Ploss aus spitzem Winkel über die Latte, nach der anschließenden Ecke schoss Hoffmann knapp vorbei und kurz darauf war es Barthold, der acht Meter vor dem Tor in zentraler Position zum Abschluss kam. Den abgefälschten Schuss wehrte Tögel mit einer Fußparade ab.

Die Granitler wirkten etwas nervös und produzierten nun zu viele Fehler. In der 68. Minute zappelte der Ball plötzlich im Waldsteiner Tor, doch da mehrere Zurufe von außen kamen, entschied der Referee erstmals in dieser Partie auf Abseits zu Ungunsten der Gäste. Ansonsten standen die Waldsteiner zumindest defensiv ordentlich und ließen nicht sehr viel zu, aber in der Vorwärtsbewegung wurden zu viele Fehler gemacht. Unkonzentriertheiten, Schlampereien und Fehlpässe häuften sich.

Die Entscheidung bahnte sich knapp zehn Minuten vor dem Ende an, als Zeh den Martinsreuther Voigt völlig unnötig am Strafraumeck zu Fall brachte. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Barthold sicher.

Barthold stand auch wenig später im Mittelpunkt, als er ohne Chance auf den Ball gegen Seiler nachtrat und diesen rüde zu Fall brachte – der Unparteiische drückte beide Augen zu und zückte nur Gelb. Die Heimelf war bemüht, wenigsten ein Tor zu erzielen, aber selbst als Seuß leicht zur Seite abgedrängt das leere Tor anvisieren konnte, wollte das Runde nicht ins Eckige. Sinnigs Flanke landete auf dem Tornetz und Sachs‘ Versuch nach gutem Lauf wurde sichere Beute von TW Seifert.

Den Schlusspunkt setzte Barthold in der ersten Minute der Nachspielzeit: Döhnel trat eine Ecke flach in die Mitte, der Ball ging an Freund und Feind vorbei bis zum zweiten Pfosten, wo der Martinsreuther Stürmer nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz zuvor hatte Popp Strößner bei einem Konter abgelaufen und in höchster Not gerettet.

Martinsreuth hatte in der Schlussphase noch die ein oder andere Konterchance und hätte das Ergebnis sogar noch höher gestalten können, was aber alles andere als leistungsgerecht gewesen wäre, Nach dem Spielverlauf gewinnen die Gäste etwas glücklich, aber nicht unverdient, wenn auch zu hoch. Martinsreuth agierte insgesamt cleverer und abgezockter sowie effektiver – die Gäste nutzten ihre Chancen einfach besser und entführten alle drei Punkte aus Weißdorf.

 

 

Kreisliga Nord, 4. Spieltag:

1.FC Waldstein I – SV Froschbachtal 1:1 (1:1)

(am Samstag, 03.08.2019, in Weißdorf)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 T.Ullmann, 11 L.Vogel, 15 L.Brandhorst, 17 D.Kraus;
22 F.Tögel, 3 S.Pahlen (ab 70. für 17), 12 M.Heinritz (ab 79. für 5), 13 H.Bergmann

Schiedsrichter: Alexander Maisel (SV Mistelgau, Assistenten: Thomas Heinlein und Justin Wölfel) – leider wieder ein Unparteiischer, der mit zweierlei Maß maß und die Heimelf benachteiligte

Zuschauer: 170

Tore: 13. Min. F.Lang 0:1, 20. Min. S.Seidel 1:1

 

In einem gutklassigen Match trennten sich die beiden Mannschaften 1:1 unentschieden – insgesamt ein leistungsgerechtes Ergebnis. Die „Frösche“ hatten zwar über 90 Minuten gesehen mehr Spielanteile, aber die Granitler kamen zu den besseren Chancen.

Pfingst verzeichnete nach vier Minuten den ersten Torschuss für die Gäste, der aber weit drüber ging. Die zweite Chance brachte gleich den Führungstreffer: nach einem Fehler der Waldsteiner im Mittelfeld und starkem Pass von Weber in die Schnittstelle konnte sich Lang im Laufduell gegen Brandhorst durchsetzen und markierte aus vollem Lauf das 0:1.

Auch die Granitler hatten zunächst einen Schuss, der drüber ging (durch Kraus) und dann folgte ein Tor. Seidel leitete den Treffer selbst ein, Kraus schirmte die Kugel gut ab und legte sie zurück zu Seidel, der sie aus 20 Metern per Schlenzer im Winkel zum Ausgleich versenkte.

Keine fünf Minuten später präsentierte die Heimelf einen tollen Spielzug über die linke Seite, aber Kraus, der dadurch gut in Szene gesetzt wurde, scheiterte an TW Brunhuber. Knapp zehn Minuten später gab es eine ähnliche Situation auf der anderen Seite. Nach guter Kombination über links kam Schuberth zum Abschluss, aber TW M.Seiler parierte. Zwischendurch hatte Stumpf nach einer Ecke auf der Linie per Kopf geklärt.

Gebelein konnte gegen Kraus in höchster Not retten und Seidel vergab nach gutem Zusammenspiel die nächste Gelegenheit. Die Waldsteiner waren um konstruktiven Spielaufbau bemüht, aber zu häufig schlich sich ein schlampiger Pass ein und die Froschbachtaler blieben bei schnellen Gegenstößen stets gefährlich.

Ziemlich behäbig wirkten die Gastgeber zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Gäste agierten frischer und taten mehr fürs Spiel. Brandhorst und Schratt mussten jeweils gegen Lagaris in letzter Sekunde eingreifen, auf der Gegenseite hatten Schaller und Seidel zwei Halbchancen.

In der 65. Minute schlenzte J.Seiler einen Eckball ins Zentrum, Vogel kam zum Kopfball und die Kugel streifte die Querlatte. Kurz darauf wurde Ullmann an der Strafraumkante, aber innerhalb des 16ers, gefoult. Zwar war es korrekt, zunächst Vorteil laufen zu lassen, aber als sich keiner daraus ergab, hätte der Unparteiische auf den Punkt zeigen müssen. Das Match lief jedoch weiter.

Wenig später brachte Schaller den Gegner mit einem schlampigen Rückpass ins Spiel. Lang legte quer zu Weber, aber TW M.Seiler verhinderte mit einer Glanztat den erneuten Rückstand.

Die Frösche hatten weiterhin etwas mehr vom Spiel, die Angriffe der Heimelf verpufften meist. Eher zufällig kam die nächste Möglichkeit zu Stande: Im Anschluss an einen Eckball versuchte es Schaller aus 30 Metern, aber etwas zaghaft. Ullmann stand in der Schussbahn und löffelte die Kugel aus der Drehung Richtung Tor, doch der Ball ging knapp drüber.

Knapp fünf Minuten vor dem Ende wurde Schaller im 16er von Gebelein aus dem Tritt gebracht, aber erneut wurde weitergespielt… kein Elfmeter. In Minute 89 klatschte der Ball noch einmal gegen die Latte, als Schratt eine Eckenhereingabe wuchtig ans Gebälk köpfte. Kurz darauf war Ullmann samt Ball auf dem Weg Richtung Tor, legte sich das Spielgerät aber zu weit vor und wurde schließlich erfolgreich abgedrängt.

In der Nachspielzeit noch einmal Aufregung bei einem umstrittenen Schiedsrichterball: nicht die Entscheidung an sich, nur die Ballbesitzfrage war strittig –der Gast kam in Folge dessen durch Schuberth noch zu einer sehr guten Gelegenheit und hätte beinahe den Lucky Punch gesetzt, aber der ehemalige Hofer vergab. So blieb es am Ende beim Remis. Die Gastgeber mussten erneut auf sechs Stammspieler verzichten und treten mit der dritten Punkteteilung in Folge etwas auf der Stelle.

 

 

Kreisklasse Frankenwald, 4. Spieltag:

1.FC Waldstein II – VfB Helmbrechts 3:5 (2:2)

(am Sonntag, 04.08.2019, in Weißdorf)

 

1 F.Tögel, 2 F.Zeh, 3 J.Schneider, 4 A.Müller, 5 S.Popp, 6 M.Feist, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 11 A.Seuß, 12 M.Kefes, 13 P.Bergmann;
7 J.Schlegel (ab 60. für 8), 10 S.Pahlen (ab 24. für 4), 14 M.Sinnig (ab 46. für 5)

Schiedsrichter: Michael Sticht (ATG Tröstau) war ein sehr ordentlicher Leiter dieser Partie

Zuschauer: 65

Tore: 8. Min. Sachs 1:0, 13. Min. Shtop 1:1, 31. Min. Feist 2:1, 37. Min. Scherer 2:2, 48. Min. Schneeberger 2:3, 56. Min. Sturm (FE) 3:3, 61. Min. Langer 3:4, 69. Min. Khavari 3:5

 

Beide Teams begannen vorsichtig und tasteten sich zunächst ab. Seuß hatte früh eine Gelegenheit per Kopf, erwischte den Ball unter Bedrängnis aber nicht richtig, und der VfB kam wenig später zu seinem ersten Torschuss aus 25 Metern, den TW Tögel sicher herunterpflückte.

Bergmann schlug einen Eckball nach sieben Minuten gut getimt ins Zentrum, wo Sachs am höchsten stieg und den Ball per Kopf im Netz versenkte. Waldstein führte plötzlich. Doch in den folgenden Minuten schraubte der Gast am Tempo und kam durch Khavari, Wirth und Shtop zu immer besser werden Möglichkeiten. Als der FCW den Ball in der 13. Minute einfach nicht klären konnte, kam Shtop etwa 12 Meter vor dem Tor in halblinker Position zum Abschluss und versenkte die Kugel trocken in den Maschen. Der Ausgleich hatte sich abgezeichnet und war durchaus verdient.

Helmbrechts hatte auch in der Folge mehr vom Spiel, doch die Waldsteiner hielten gut dagegen. Der Gast wirkte aber in der Offensive gefährlicher, die Heimelf kam aus dem Spiel heraus zunächst kaum bis in die Gefahrenzone.

Der schnelle Fichtner kam über die linke Seite und seine verunglückte Flanke mutierte beinahe zum Torschuss. Khavari ließ wenig später drei Waldsteiner stehen und hatte das 1:2 auf dem Fuß, doch er schob den Ball knapp am Tor vorbei. Als Shtop einen Freistoß Richtung Fünfer schlenzte, wurde es erneut gefährlich, doch zwei Mitspieler verpassten die Hereingabe und TW Tögel konnte den Ball abfangen.

Der eingewechselte Pahlen prüfte Gästekeeper Mehrad mit einem ordentlichen Schuss, ehe die Gastgeber einen sehenswerten Spielzug aus dem Hut zauberten. Über Sachs und Feist kam die Kugel auf die rechte Seite zu Popp, der perfekt nach innen flankte und Feist konnte schön ins lange Eck einköpfen – 2:1!

Nach schnellem Spiel über Shtop und Scherer vergab Schneeberger im Zentrum eine Riesengelegenheit. Doch kurz darauf hatte auch Seuß nach starkem Pass von Feist eine sehr gute Möglichkeit, die er ebenfalls liegen ließ. Im Gegenzug spielte wieder Shtop einen tollen Pass und Scherer hatte wenig Mühe, flach einzuschießen – der erneute Ausgleich.

Noch einmal tauchte Schneeberger frei vor Tögel auf und erneut konnte der Angreifer die butterweiche Hereingabe von Shtop nicht verwandeln. So ging es mit dem Spielstand von 2:2 in die Halbzeitpause.

Helmbrechts hatte durchaus die Mehrzahl an Chancen, aber durch eine ordentliche kämpferische Leistung verdiente sich Waldstein II den ausgeglichenen Pausenstand. Allerdings dauerte es nur drei Minuten nach Wiederanpfiff, bis man erstmals in dieser Partie in Rückstand geriet. Wieder war Shtop beteiligt, den die Waldsteiner einfach in den Griff bekamen. Sein Pass auf die rechte Seite kam zu Horn, der scharf nach innen spielte und Schneeberger hatte diesmal mehr Glück als zuvor und verlieh dem Ball mit der Fußspitze die entscheidende Richtungsänderung ins lange Eck.

Bei einem Eckball acht Minuten später kam Feist zu Fall. Der Unparteiische zögerte nicht lange und entschied auf Elfmeter – eine Entscheidung, mit der sich die Gäste kaum anfreunden konnten. Ein „Kann-Elfmeter“… Sturm trat an und verwandelte souverän und wuchtig zum 3:3-Ausgleich.

Doch nur fünf Minuten später lag Waldstein wieder hinten. Khavari bereitete diesmal vor und schickte den unmittelbar zuvor eingewechselten Langer auf die Reise, der aus spitzem Winkel abzog und ins kurze Eck traf. Nochmal stand Langer im Mittelpunkt, doch bei der nächsten Chance keine 60 Sekunden nach dem 3:4 kullerte der Ball knapp am Ziel vorbei.

Die Vorentscheidung fiel in Minute 69, als Shtop sich per doppeltem Doppelpass durch die FCW-Defensive spielte und dann das Auge für den freien Mann hatte. Khavari nahm den Ball an und schloss platziert ab. In den letzten 20 Minuten boten beide Mannschaften ein munteres Spielchen, aber außer Seels große Möglichkeit gab es eine Zeit lang kaum Strafraumszenen. Langer erlaubte sich gegen Sachs ein unnötiges Nachtreten, das normalerweise mit einem Platzverweis zu bestrafen wäre, aber der gute Unparteiische zückte nur Gelb.

Erst in der Schlussphase boten sich noch einmal Gelegenheiten. Zunächst war Scherer zu verspielt und verzettelte sich in aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite versuchte es Sinnig aus der Distanz – der Ball schien das Ziel zu verfehlen, doch Sturm hätte ihn noch ins Tor lenken können, doch er verpasste das Spielgerät knapp. Danach hatten Müller und Sturm jeweils gute Einschussmöglichkeiten, aber beide verzogen ziemlich deutlich.

So blieb es beim 3:5. Der VfB gewann das Torfestival dank der Mehrzahl an Torchancen und der besseren Verwertung nicht unverdient. Waldstein hielt lange gut dagegen, aber am Ende fehlte die Kraft noch einmal zurückzukommen.

 

 

Kreisliga Nord, 5. Spieltag:

BSC Tauperlitz – 1.FC Waldstein I 1:4 (1:2)

(am Sonntag, 11.08.2019, in Tauperlitz)

 

1 M.Seiler, 2 P.Seiler, 4 P.Schratt, 5 S.Seidel, 7 S.Schaller, 8 J.Seiler, 9 S.Stumpf, 10 T.Ullmann, 11 L.Vogel, 14 J.Weiß, 15 L.Brandhorst;
3 S.Pahlen (ab 46. für 5), 12 M.Heinritz (ab 82. für 4), 13 H.Bergmann

Schiedsrichter: Niklas Wich (SV Rothenkirchen), Assistenten: Johannes Löffler und Lucas Bauer

Zuschauer: 60

Tore: 2. Min. Weiß 0:1, 19. Min. J.Seiler 0:2, 45.+1 Min. Rönsch 1:2, 71. Min. J.Seiler 1:3, 76. Min. Ullmann 1:4

Gelb-Rote Karte: Rönsch (57., BSC, Foulspiel)

 

Die Gäste vom Waldstein gingen nach einer hochklassigen und spannenden Kreisligapartie als verdienter Sieger vom Platz. Der FCW begann stürmisch und traf bereits mit dem zweiten Angriff. Weiß war es, der die Kugel nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus über die Linie bugsierte.

Der BSC war dem schnellen Kurzpassspiel hilflos ausgeliefert und lag nach einem Abwehrschnitzer nach 20 Minuten schon mit 0:2 zurück. Ullmann hatte gut nachgesetzt und J.Seiler bedient, der seinen Gegenspieler tunnelte und souverän einschob.

Es war ein Spiel auf ein Tor mit Einschussmöglichkeiten im Zwei-Minuten-Takt, die Heimelf konnte sich kaum befreien. P.Seiler vergab frei vor TW Heidler, Seidel traf die Latte und Schaller scheiterte am Pfosten. Auch weitere gute Möglichkeiten wurden liegen gelassen. Waldstein versäumte es in dieser Phase, bereits einen beruhigenden Vorsprung herauszuschießen und die Partie für sich zu entscheiden.

Die Einwechslung von Rönsch nach einer halben Stunde brachte Belebung bei den Gastgebern. Der Spieler holte sich allerdings bereits nach nicht einmal zwei Minuten die gelbe Karte für Ballwegschlagen ab, was ihm später noch zum Verhängnis werden sollte.

Die Gastgeber gingen nun etwas ruppiger zu Werke. Der Joker jedenfalls konnte sich in einer hektischen Schlussphase der ersten Hälfte in die Torschützenliste eintragen und erzielte mit dem Pausenpfiff den schmeichelhaften Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel waren die Tauperlitzer zunächst gleichwertig und hatten nun einen besseren Zugriff auf ihre Gegenspieler. Der Knackpunkt war aber wohl die Hinausstellung von Rönsch, der nach einem Foulspiel die Ampelkarte gezeigt bekam. Der BSC hielt damit seine Quote stabil und kassierte im fünften Ligaspiel den fünften Platzverweis.

In Unterzahl schwanden beim BSC zunehmend die Kräfte, während die nimmermüden Gäste nun noch einmal aufs Tempo drückten. Peter Seiler setzte seinen Bruder Jacob mit einem guten Pass in die Gasse ein, dieser umkurvte den Tauperlitzer Schlussmann und netzte zum vorentscheidenden 1:3 ein.

Als fünf Minuten später Ullmann das 1:4 markierte, war die Messe endgültig gelesen. Die Waldsteiner erspielten sich einen hoch verdienten Sieg, der bei etwas besserer Chancenverwertung durchaus noch um einiges höher hätte ausfallen können.

 

 

Kreisklasse Frankenwald, 5. Spieltag:

(SG) FC Ahornberg / ASV Leupoldsgrün – 1.FC Waldstein II 4:1 (3:0)

(am Sonntag, 11.08.2019, in Leupoldsgrün)

 

1 F.Tögel, 2 P.Seidel, 3 J.Schneider, 4 A.Müller, 5 S.Popp, 6 M.Sinnig, 8 M.Sachs, 9 C.Sturm, 10 A.Meister, 11 A.Seuß, 13 P.Bergmann;
7 N.Oberländer (ab 81. für 4)

Schiedsrichter: Berndt Unglaub (TuS Förbau) ließ fast alles laufen und ahndete kaum ein Foulspiel auf beiden Seiten. Zum Glück gingen beide Mannschaften recht fair mit einander um, ansonsten hätte die Partie leicht eskalieren können. Höhepunkt in dieser Hinsicht war sein Ausspruch „Die fallen doch vor Schwäche um“, als er die Partie nach zwei Foulspielen in kurzer Folge nicht unterbrach. Auch die Abseitsregel bereitete dem Unparteiischen Probleme. Insgesamt eine sehr schwache Leistung des erfahrenen Schiedsrichters.

Zuschauer: 70

Tore: 10. Min. Albat 1:0, 29. Min. Lehmann 2:0, 37. Min. Döbel 3:0, 56. Min. Krauss 4:0, 76. Min. Feil (Eigentor) 4:1

 

Die Waldsteiner Zweite rechnete sich vor dem Duell gegen die Spielgemeinschaft insgeheim schon etwas aus, allerdings konnte man nur eine Rumpfelf nach Leupoldsgrün schicken. Zu den ohnehin vielen Ausfällen gesellten sich noch drei kurzfristige Absagen und so standen Trainer Oliver Koller nur 12 Mann zur Verfügung.

Früh zeigte sich aber die Heimelf als aktivere und ballsicherere Mannschaft und kam nach schönem Zusammenspiel zwischen Krauss und Albat zur ersten Gelegenheit, doch Krauss verzog. Lehmann hatte wenig später eine Kopfballchance, die er aber vergab. Mit der dritten guten Angriffsszene kamen die Gastgeber zum Führungstreffer. Auf der linken Seite wurde der attackierenden Mannschaft zu wenig Gegenwehr geboten. Sinnig ließ sich an der Torauslinie dann von Döbel vernaschen und der Pass ins Zentrum erreichte den ungedeckten Albat, der mit seinem wuchtigen Schuss in die Maschen TW Tögel keine Abwehrchance ließ.

Nur eine Minute später kam Krauss zum nächsten Abschluss und sein Versuch aus spitzem Winkel verfehlte das Tordreieck knapp. Bergmann musste wenig später auf der Linie retten, ehe die Waldsteiner nach knapp 20 Minuten zur ersten Gelegenheit kamen. Doch Seuß scheiterte nach einem langen Ball aus kurzer Distanz an TW Hohberger.

Plötzlich hatte der FCW etwas Entlastung und kam durch Sinnig zur nächsten Chance: aus 30 Metern ließ er einen Kracher los, den der SG-Keeper gerade so an die Latte lenken konnte. Bei der anschließenden Ecke köpfte der aufgerückte Sturm knapp drüber.

Doch das war es erst einmal schon wieder mit den Offensivbemühungen der Gastelf. Ahornberg/Leupoldsgrün übernahm wieder die Spielkontrolle und beschäftigte die Waldsteiner in der Defensive. So tankte sich Albat zwei Mal durch die Granit-Abwehr. Doch zunächst wurde der bullige Stürmer von Schneider entscheidend gestört, der Abschluss trudelte knapp vorbei, und kurz darauf konnte sich Albat nicht zwischen Schuss und Pass entscheiden.

Nach knapp einer halben Stunde waren die Platzherren erfolgreicher, als Albat eine gute Flanke in die Mitte schlug. Lehmann kam schneller als Bergmann an den Ball und versenkte seine Direktabnahme flach im Eck.

Drei Minuten später wurde Seuß regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht, doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Waldstein konnte die Partie nun zumindest optisch ausgeglichener gestalten. Aber bei den schnellen Angriffen der SG wurde es stets gefährlich. Der FCW konnte sich einfach nicht darauf einstellen bzw. diese unterbinden. Lehmann und Krauss vergaben weitere Gelegenheiten, ehe Döbel auf 3:0 stellte. Er setzte sich 20 Meter vor dem Tor gut durch, drang in den Strafraum ein und überwand Tögel mit einem Schlenzer ins lange Eck.

Bis zur Pause zog sich die Spielgemeinschaft nun zurück und überließ den Gästen das Feld, die mit Ball und Raum aber zu wenig anzufangen wussten. Einzig Seuß kam nach einem Einwurf zum Torabschluss, setzte seinen Schlenzer aber zu hoch an.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts spielte Ahornberg/Leupoldsgrün ziemlich defensiv. Die Waldsteiner standen nun höher und versuchten zu pressen. Vereinzelt konnte die Koller-Schützlinge so auch Fehler erzwingen, aber zunächst sprangen nur zwei harmlose Schüsse von Meister dabei heraus.

Die gefährlicheren Vorstöße hatte weiterhin die Heimelf zu verzeichnen. Nach starkem Pass von Albat schob Döbel die Kugel knapp vorbei, doch Krauss machte es kurz darauf besser und markierte das 4:0. Tögel konnte den ersten Versuch noch abwehren, aber der Ball sprang wieder dem Gegner vor die Füße, der im zweiten Versuch keine Mühe mehr hatte einzunetzen.

Spätestens mit dem vierten Tor war die Entscheidung in diesem Match gefallen. Dennoch änderte sich am Bild kaum etwas. Fleischmann mit einem Schlenzer und Krauss nach langem Abschlag hatten weitere Möglichkeiten für die SG. Die beste Chance in dieser Phase für den Gast bot sich Popp nach einer Freistoßflanke von Sinnig aus dem Halbfeld, aber er verpasste die Kugel mit der Fußspitze um Haaresbreite.

Die Granitler standen immer weiter weg von ihren Gegenspielern und konnten, wohl auch aufgrund nachlassender Kräfte, defensiv kaum mehr dagegen halten. Einzig Jens Schneider rackerte bis zum Schluss und unterband noch einige Angriffe, er war der einzige, der an diesem Tage Normalform erreichte.

Den Ehrentreffer für den FCW leitete Popp über die rechte Seite ein. Er versuchte auf Meister zu flanken, doch Feil hielt den Fuß in die Flanke und spitzelte die Kugel am herauseilenden Keeper, der den Ball womöglich erreicht hätte, vorbei ins eigene Netz.

Krauss stand noch zwei Mal im Mittelpunkt: zunächst verfehlte er mit einem strammen Schuss aus 25 Metern den Torwinkel nur knapp, wenig später wurde er herrlich freigespielt, schoss das Spielgerät aber aus hervorragender Position drüber.

Für Waldstein versuchte es Popp aus 30 Metern und Seuß traf von halblinks nur das Fangnetz. Für das letzte Highlight, eine Slapstick-Einlage, sorgte A.Meister in der Schlussphase: er konnte binnen weniger Sekunden drei Mal abschließen, traf dabei aber zwei Mal die Querlatte und zu guter Letzt den Pfosten. Die Waldsteiner hätten an diesem Tage wohl noch drei Stunden spielen können und hätten keinen eigenen Treffer erzielt.

SR Unglaub hatte dann genug gesehen und beendete die Partie nach einem harmlosen Foul von Sturm, das er mit Freistoß und der einzigen gelben Karte des Spiels ahndete, 90 Sekunden zu früh. Die SG Ahornberg/Leupoldsgrün landete gegen ersatzgeschwächte Waldsteiner einen verdienten Sieg, der auch in der Höhe in Ordnung ist. Das Spiel hätte aber durchaus auch 10:3 enden können.

 

 

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Sonntag, 18. August 2019

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